sidux und das Projekt siduxusers
Vor einigen Wochen, nach erneuten diversen Querelen im sidux-Forum, fanden sich ca. 15 interessierte Supporter, Ex-Moderatoren und Vereinsmitglieder zusammen und überlegten, das Projekt »siduxusers« zu gründen. Auch BlueLupo berichtete bereits darüber. Grundidee dieses Projektes war es, ein zensurfreies und nutzerfreundliches Forum zu schaffen, in dem auch Platz für Randthemen wie der bekannte Blick über den Tellerrand, nicht supportete Anwendungsgebiete (Stichwort »not supported«) und gesperrte Themenbereiche (Stichwort »not here pls«) ist.
Es wurden zahlreiche Ideen, Vorschläge und Policies in einem Wiki gesammelt und viele Diskussionen in einem eigenes dafür eingerichteten Forum (in Gründungsphase nicht-öffentlich) geführt. Nach das Projekt anfänglich auf einem guten Weg war, haben sich einige Personen leider mehr und mehr überworfen, was erneut zu einigen Abgängen geführt hat.
Am gestrigen Montag Abend hat es dann ein recht ausführliches Gespräch in #sidux-ev gegeben, über dessen Inhalt ich mich hier absprachegemäss nicht näher äussern werde. In der Nachbearbeitung der letzten Wochen und des gestrigen Gespräch kamen die vermeintlichen Gründungsmitglieder von siduxusers jedoch weitestgehend überein, dass der Start der siduxusers-Community keine Aussicht auf Erfolg hat und es aus diesem Grunde keinen StartUp geben wird. Die Gründe dafür sind vielfältig und zum Teil auch von Person zu Person verschieden; von keine Zeit über keine Lust bis hin zu 'kein Support mehr für sidux' ist alles dabei. Diese "finale Stimmung" ist derweil auch beim Durchschnitts-Forenbenutzer angekommen, der in die Prozesse und Gespräche nicht so involviert war.
»siduxusers« kommt in der bisherigen Zusammensetzung jedenfalls nicht zustande. Das bedeutet nicht, dass nicht vielleicht jemand anders die Idee aufgreift und möglicherweise sogar unter dem Namen zur Vollendung führt. Vorstellen kann ich es mir allerdings nicht.
Es wurden zahlreiche Ideen, Vorschläge und Policies in einem Wiki gesammelt und viele Diskussionen in einem eigenes dafür eingerichteten Forum (in Gründungsphase nicht-öffentlich) geführt. Nach das Projekt anfänglich auf einem guten Weg war, haben sich einige Personen leider mehr und mehr überworfen, was erneut zu einigen Abgängen geführt hat.
Am gestrigen Montag Abend hat es dann ein recht ausführliches Gespräch in #sidux-ev gegeben, über dessen Inhalt ich mich hier absprachegemäss nicht näher äussern werde. In der Nachbearbeitung der letzten Wochen und des gestrigen Gespräch kamen die vermeintlichen Gründungsmitglieder von siduxusers jedoch weitestgehend überein, dass der Start der siduxusers-Community keine Aussicht auf Erfolg hat und es aus diesem Grunde keinen StartUp geben wird. Die Gründe dafür sind vielfältig und zum Teil auch von Person zu Person verschieden; von keine Zeit über keine Lust bis hin zu 'kein Support mehr für sidux' ist alles dabei. Diese "finale Stimmung" ist derweil auch beim Durchschnitts-Forenbenutzer angekommen, der in die Prozesse und Gespräche nicht so involviert war.
»siduxusers« kommt in der bisherigen Zusammensetzung jedenfalls nicht zustande. Das bedeutet nicht, dass nicht vielleicht jemand anders die Idee aufgreift und möglicherweise sogar unter dem Namen zur Vollendung führt. Vorstellen kann ich es mir allerdings nicht.
Gentoo - Goodies (Sammelartikel)
In diesem Artikel werde ich nach und nach hilfreiche Tips und Links zu Gentoo Linux sammeln und veröffentlichen. Ich werde diesen Artikel fortlaufend editieren und keine einzelnen neuen Artikel zu diesem Thema veröffentlichen.
Here I go:
to be continued ...
Here I go:
amarok spielt keine mp3-Dateien mehr ab, früher funktionierte das aber
emerge -v1 media-libs/xine-lib
ddclient[844]: FATAL: Error loading the Perl module IO::Socket::SSL needed for SSL connect
ddclient[844]: FATAL: On Debian, the package libio-socket-ssl-perl must be installed.
emerge -av dev-perl/Net-SSLeay
Re-Emergen aller ebuilds mit fehlenden Dateien:
emerge -av1 $(for e in `qlist -I --nocolor | uniq`; do for f in `qlist -e $e`; do if test ! -e $f; then echo $e; echo $e: missing $f 1>&2; fi; done; done)
(Quelle: commandlinefu.com)
wicd tray und/oder hplip systray starten ungewollt automatisch; Start verhindern?
cd /etc/xdg/autostart ; rm wicd-tray.desktop hplip-systray.desktop
to be continued ...
AVM FRITZBox 7270 und der Oha-Effekt
Seit einiger Zeit habe ich hier eine FRITZ!Box Fon WLAN 7270 im Einsatz. Mittlerweile - nach einigen Firmware-Updates - handelt es sich dabei um eine grundsolide Heimlösung, die hier gleich mehrere Felder abdeckt ... Internet-Zugang, WLAN-Verwaltung, Telefonie über analoge Telefon, Telefonie über per DECT angeschlossene Telefone, Rufnummernsperre (ein- und ausgehend) und vieles mehr. Ein echter Allrounder für die kleine Familie eben ...
Da sie soviel kann, hätte ich als Geek natürlich gerne, dass sie noch mehr kann. Also habe ich versucht, dem integrierten dyndns-Updater die Updates für OpenDNS-dynip beizupuhlen. Das hat früher schonmal funktioniert, daher habe ich da nicht allzu viel Sorgfalt walten lassen. Wozu auch, ich habe mich da auch früher schon ab und an mal verhackt und für einen echten UNIX-/Linuxgeek sind die dort detailliert aufgeführten Befehle natürlich 'täglich Brot'. Nachdem ich mich im ersten Anlauf verhauen habe, habe ich eine zweite Änderung in der Boxkonfiguration via nvi getätigt. Eine zweite unvollständige Änderung, wie ich kurz darauf erleben musste ...
Die Box startete neu, aber die vier LAN-Ports wurden nicht mehr aktiviert. Auf der Clientseite wird das mit cable unplugged quittiert.
Und nun? Eine Verbindung via telnet ist also nicht mehr möglich, zumindestens übers Netzwerkkabel nicht. Aber nicht verzagen, es ist ja eine »FRITZ!Box Fon WLAN 7270«, also WLAN angeschmissen ... ich kann die Gründe jetzt nicht genau nachvollziehen, auf jeden Fall weigerten sich alle Maschinen im Haushalt, sich via WLAN auf den Router zu verbinden.
Und nun? Kein LAN, kein WLAN, kein serieller Port, kein kleiner Pinöpel zum Reindrücken (=Rücksetzen) ... heute ist es ja mit 34°C ohnehin schon mächtig heiss gewesen .. hinzu gesellt sich jetzt auch noch Angstschweiss.
AVM wäre nun nicht AVM gewesen, wenn es nicht auch dafür noch eine Lösung gäbe. So kann man sich auf deren Webseite ein aktuelles Recoverytool herunterladen. Das gibt es zwar nur für Windows, aber der Einsatz ist recht einfach. FRITZ!Box 7270 stromlos machen, alle Kabel abziehen bis auf die PC<->BOX-Verbindung an LAN1, Tool starten (benötigt einen weiteren Windowsreboot), und nach Programmaufforderung die Box wieder mit Strom versorgen. Dann hat es elendig lange gedauert, bis das Tool die Box erkannt hat, insgesamt hat er vier Zeilen auf den Bildschirm gepinselt ala Suche FRITZ!Box an 192.168.178.1 ... . Irgendwann hat er dann angefangen, eine jungfräuliche Firmware auf das Gerät zu flashen.
Ich hatte mich dann geistig schon darauf eingestellt, die ganzen Grunddaten der Box wieder einzutippern, was gefühlte 48 Stunden gedauert hätte, alleine aufgrund des umfangreichen Telefonsetups, das ich hier im Einsatz habe. Aber auch hier wäre AVM nicht AVM gewesen, wenn das nicht auch anders ginge. Seit einigen Firmware-Versionen besteht nämlich die Möglichkeit, die Einstellungen (Settings & Telefonbuch) zu Exportieren und - z.b. im Fehlerfall - wieder zu importieren. Glücklicherweise hatte ich einigermaßen aktuelle Einstellungen gesichert, sodass mit kurzen Wiederherstellungsaktionen der vollständige Zustand wiederhergestellt war.
Mein Tip an Euch: Macht doch einfach JETZT(!) mal ein Export Eurer FRITZ!Box-Settings und ggf. nochmal extra des Telefonbuchs. Man weiss nie, ob man das nicht morgen schon gebrauchen kann.
Da sie soviel kann, hätte ich als Geek natürlich gerne, dass sie noch mehr kann. Also habe ich versucht, dem integrierten dyndns-Updater die Updates für OpenDNS-dynip beizupuhlen. Das hat früher schonmal funktioniert, daher habe ich da nicht allzu viel Sorgfalt walten lassen. Wozu auch, ich habe mich da auch früher schon ab und an mal verhackt und für einen echten UNIX-/Linuxgeek sind die dort detailliert aufgeführten Befehle natürlich 'täglich Brot'. Nachdem ich mich im ersten Anlauf verhauen habe, habe ich eine zweite Änderung in der Boxkonfiguration via nvi getätigt. Eine zweite unvollständige Änderung, wie ich kurz darauf erleben musste ...
Die Box startete neu, aber die vier LAN-Ports wurden nicht mehr aktiviert. Auf der Clientseite wird das mit cable unplugged quittiert.
O H A !!
Und nun? Eine Verbindung via telnet ist also nicht mehr möglich, zumindestens übers Netzwerkkabel nicht. Aber nicht verzagen, es ist ja eine »FRITZ!Box Fon WLAN 7270«, also WLAN angeschmissen ... ich kann die Gründe jetzt nicht genau nachvollziehen, auf jeden Fall weigerten sich alle Maschinen im Haushalt, sich via WLAN auf den Router zu verbinden.
O H A, O H A !!
Und nun? Kein LAN, kein WLAN, kein serieller Port, kein kleiner Pinöpel zum Reindrücken (=Rücksetzen) ... heute ist es ja mit 34°C ohnehin schon mächtig heiss gewesen .. hinzu gesellt sich jetzt auch noch Angstschweiss.
AVM wäre nun nicht AVM gewesen, wenn es nicht auch dafür noch eine Lösung gäbe. So kann man sich auf deren Webseite ein aktuelles Recoverytool herunterladen. Das gibt es zwar nur für Windows, aber der Einsatz ist recht einfach. FRITZ!Box 7270 stromlos machen, alle Kabel abziehen bis auf die PC<->BOX-Verbindung an LAN1, Tool starten (benötigt einen weiteren Windowsreboot), und nach Programmaufforderung die Box wieder mit Strom versorgen. Dann hat es elendig lange gedauert, bis das Tool die Box erkannt hat, insgesamt hat er vier Zeilen auf den Bildschirm gepinselt ala Suche FRITZ!Box an 192.168.178.1 ... . Irgendwann hat er dann angefangen, eine jungfräuliche Firmware auf das Gerät zu flashen.
O H A, Glück gehabt!
Ich hatte mich dann geistig schon darauf eingestellt, die ganzen Grunddaten der Box wieder einzutippern, was gefühlte 48 Stunden gedauert hätte, alleine aufgrund des umfangreichen Telefonsetups, das ich hier im Einsatz habe. Aber auch hier wäre AVM nicht AVM gewesen, wenn das nicht auch anders ginge. Seit einigen Firmware-Versionen besteht nämlich die Möglichkeit, die Einstellungen (Settings & Telefonbuch) zu Exportieren und - z.b. im Fehlerfall - wieder zu importieren. Glücklicherweise hatte ich einigermaßen aktuelle Einstellungen gesichert, sodass mit kurzen Wiederherstellungsaktionen der vollständige Zustand wiederhergestellt war.
Mein Tip an Euch: Macht doch einfach JETZT(!) mal ein Export Eurer FRITZ!Box-Settings und ggf. nochmal extra des Telefonbuchs. Man weiss nie, ob man das nicht morgen schon gebrauchen kann.
Netzkompetenz für Kinder und OpenDNS
Allen (naja, den meisten) Eltern stellt sich früher oder später die Frage "Wie bringe ich meinen Kindern aktuelle Medien nahe und wie schütze ich sie am besten vor den Gefahren im Netz". Dazu gibt es viele kontroverse Meinungen, die das ganze Spektrum der Möglichkeiten abdecken. Von "Kinder gehören nicht ins Netz" über "Ich sperre alles bis auf wenige Ausnahmen" bis hin zu "Kinder müssen selbst entscheiden, was gut und was schlecht ist" hab ich alles schon gehört und gelesen.
Da muss sich sicher jeder seine eigenen Gedanken machen. Wir haben uns dazu entschlossen, den Kids (8 ½ Jahre alt) frühzeitig kontrollierten Zugang zum Internet zu gewähren und die Vielzahl der dortigen Möglichkeiten aufzuzeigen. Grundvoraussetzung dieser Regelung ist jedoch, dass sie nicht unbeaufsichtigt am Computer sitzen - daher scheidet ein Computer im eigenen Zimmer schon mal aus. Ansonsten bevorzuge ich einen weitgehend ungefilterten Zugang zum Netz, damit das Surf- und Lernvergnügen nicht durch fortlaufende "Warte mal kurz, Papa schaltet Dir die Seite eben frei" unterbrochen wird. Zeitgemässe URLs beschaffen sich die Kinder heutzutage von alleine, sei es aus dem Fernsehen, aus Zeitschriften, oder auch aus dem Radio oder aus der Schule.
Wenn ich also beim Internet-Surfen hinter den Kids sitze, erkenne ich folgendes Surfverhalten:
Spätestens jedoch dann, wenn die Kinder Suchmaschinen kennen und grundsätzlich freier Zugang zum Netz besteht, ist der Weg auf 'zweifelhafte' Seiten nicht mehr weit. Derzeit findet der Netzkonsum ja noch unter Beaufsichtigung der Eltern statt, aber früher oder später werden die Kids sicher auch mal an den PC gehen, wenn kein Elternteil zur Verfügung steht. Das ist ok für mich, weil sie ja nach wie vor den verantwortungsvollen Umgang mit dem Netz lernen und dessen Möglichkeiten ausschöpfen sollen. Trotzdem habe ich natürlich ein Interesse daran, sie von bestimmten Inhalten so lange wie möglich fernzuhalten.
An dieser Stelle kommen Internet-Filter ins Spiel. Da hier auf allen Maschinen Linux läuft, fallen die meisten (wenn nicht sogar alle) der vorgefertigten kommerziellen Lösungen weg. Nun kann man versuchen, sich selber passende Filter zu basteln, aber das ist ein schier aussichtsloser Kampf. Besser ist es, eine fertig zusammengestellte Lösung zu benutzen. Ich habe mich daher testweise für die Dienste von OpenDNS entschieden. Die grundlegende Einrichtung ist recht einfach, einfach Nameserver im Betriebssystem eintragen und lossurfen. Wer die vordefinierten Filter von OpenDNS nutzen möchte, der muss sich dort jedoch einen Account holen (Anmeldename, Mailadresse und Passwort genügen). Nachdem man sich angemeldet hat, muss man dem Dienst die aktuelle IP bekanntgeben. Das geht entweder manuell per Browserclick auf der Webseite, oder automatisiert über DNS-Updater wie z.B. ddclient. Auf der OpenDNS-Seite ist dann auch zu lesen, wie man sein System entsprechend einrichten muss, z.B. unter Linux. Dazu kann man dann wählen, ob und wenn ja, welchen Grad der Filterung man haben möchte:

Zusätzlich kann man hier noch via custom selber zu sperrende Seiten und Inhaltsgruppen definieren. Ruft man dann eine Seite mit zu filterndem Content auf, bekommt man statt der Webseite nur eine Hinweismeldung von OpenDNS:

Ob ich diese Art der Internetzensur so beibehalte, weiss ich noch nicht. Ich werde das jetzt mal ausgiebig testen (lassen) und dann entscheiden, ob es für unsere Zwecke ausreicht. Man kann bei OpenDNS zusätzlich noch Statistiken aktivieren und so auch nachträglich sehen, welche Domains aufgerufen wurden - alleine schon die Vielzahl der Domains, die sich hinter drei, vier normalen Aufrufen von Nachrichtenmagazinen, etc. verbergen ist der schiere Wahnsinn.
Da muss sich sicher jeder seine eigenen Gedanken machen. Wir haben uns dazu entschlossen, den Kids (8 ½ Jahre alt) frühzeitig kontrollierten Zugang zum Internet zu gewähren und die Vielzahl der dortigen Möglichkeiten aufzuzeigen. Grundvoraussetzung dieser Regelung ist jedoch, dass sie nicht unbeaufsichtigt am Computer sitzen - daher scheidet ein Computer im eigenen Zimmer schon mal aus. Ansonsten bevorzuge ich einen weitgehend ungefilterten Zugang zum Netz, damit das Surf- und Lernvergnügen nicht durch fortlaufende "Warte mal kurz, Papa schaltet Dir die Seite eben frei" unterbrochen wird. Zeitgemässe URLs beschaffen sich die Kinder heutzutage von alleine, sei es aus dem Fernsehen, aus Zeitschriften, oder auch aus dem Radio oder aus der Schule.
Wenn ich also beim Internet-Surfen hinter den Kids sitze, erkenne ich folgendes Surfverhalten:
- Mädchen: Informationsseiten zu Lieblingsthemen, Videos von Lieblingssendungen, etc.
- Jungs: Browserspiele, Browserspiele, Spiele im Browser und Infoseiten zu anderen Spielen
Spätestens jedoch dann, wenn die Kinder Suchmaschinen kennen und grundsätzlich freier Zugang zum Netz besteht, ist der Weg auf 'zweifelhafte' Seiten nicht mehr weit. Derzeit findet der Netzkonsum ja noch unter Beaufsichtigung der Eltern statt, aber früher oder später werden die Kids sicher auch mal an den PC gehen, wenn kein Elternteil zur Verfügung steht. Das ist ok für mich, weil sie ja nach wie vor den verantwortungsvollen Umgang mit dem Netz lernen und dessen Möglichkeiten ausschöpfen sollen. Trotzdem habe ich natürlich ein Interesse daran, sie von bestimmten Inhalten so lange wie möglich fernzuhalten.
An dieser Stelle kommen Internet-Filter ins Spiel. Da hier auf allen Maschinen Linux läuft, fallen die meisten (wenn nicht sogar alle) der vorgefertigten kommerziellen Lösungen weg. Nun kann man versuchen, sich selber passende Filter zu basteln, aber das ist ein schier aussichtsloser Kampf. Besser ist es, eine fertig zusammengestellte Lösung zu benutzen. Ich habe mich daher testweise für die Dienste von OpenDNS entschieden. Die grundlegende Einrichtung ist recht einfach, einfach Nameserver im Betriebssystem eintragen und lossurfen. Wer die vordefinierten Filter von OpenDNS nutzen möchte, der muss sich dort jedoch einen Account holen (Anmeldename, Mailadresse und Passwort genügen). Nachdem man sich angemeldet hat, muss man dem Dienst die aktuelle IP bekanntgeben. Das geht entweder manuell per Browserclick auf der Webseite, oder automatisiert über DNS-Updater wie z.B. ddclient. Auf der OpenDNS-Seite ist dann auch zu lesen, wie man sein System entsprechend einrichten muss, z.B. unter Linux. Dazu kann man dann wählen, ob und wenn ja, welchen Grad der Filterung man haben möchte:

Zusätzlich kann man hier noch via custom selber zu sperrende Seiten und Inhaltsgruppen definieren. Ruft man dann eine Seite mit zu filterndem Content auf, bekommt man statt der Webseite nur eine Hinweismeldung von OpenDNS:

Ob ich diese Art der Internetzensur so beibehalte, weiss ich noch nicht. Ich werde das jetzt mal ausgiebig testen (lassen) und dann entscheiden, ob es für unsere Zwecke ausreicht. Man kann bei OpenDNS zusätzlich noch Statistiken aktivieren und so auch nachträglich sehen, welche Domains aufgerufen wurden - alleine schon die Vielzahl der Domains, die sich hinter drei, vier normalen Aufrufen von Nachrichtenmagazinen, etc. verbergen ist der schiere Wahnsinn.
Netzwerkverbindungen in Gentoo mit NetworkManager
Während andere Distributionen mit dem Einsatz von NetworkManager schon weiter fortgeschritten waren, hing Gentoo hier lange Zeit hinterher. Die Konfiguration des Netzwerkes musste entweder durch einen anderen Netzwerkmanager übernommen werden (z.B. wicd), oder regulär über baselayout bzw. openrc init-scripts vorgenommen werden.
Dank der hervorragenden Arbeit von Mu Qiao ist jetzt auch eine vollwertige Realisierung über NetworkManager möglich. In seinem Blog beschreibt er in diversen Artikeln seinen Fortschritt bei der Arbeit an NetworkManager für Gentoo. Zu erwähnen sind hier insbesondere:
Als grafisches FrontEnd bietet sich für GTK-/Gnomenutzer das recht weit fortgeschrittene gnome-extra/nm-applet an, das ich hier bereits getestet und für gut befunden habe. Da ich aber KDE4-Nutzer bin, wirkt das nm-applet hier artfremd und eine KDE4-Variante ist mir lieber. Derzeit greife ich auf die Entwicklerversion von kde-misc/knetworkmanager zurück, die ich aus dem KDE-Overlay beziehe.


Ich verwalte mit der derzeitigen Version von NetworkManager und dem grafischen FrontEnd KNetworkManager kabelgebundenes Netzwerk, WLAN mit WPA2, sowie eine Breitbandverbindung über mein eingebautes Sony Ericsson f3507g mit BildMOBIL(D2).
Dank der hervorragenden Arbeit von Mu Qiao ist jetzt auch eine vollwertige Realisierung über NetworkManager möglich. In seinem Blog beschreibt er in diversen Artikeln seinen Fortschritt bei der Arbeit an NetworkManager für Gentoo. Zu erwähnen sind hier insbesondere:
- Progress of Gentoo NetworkManager Plug-in - writing support finished
- Let NetworkManager work together with init-scripts
Als grafisches FrontEnd bietet sich für GTK-/Gnomenutzer das recht weit fortgeschrittene gnome-extra/nm-applet an, das ich hier bereits getestet und für gut befunden habe. Da ich aber KDE4-Nutzer bin, wirkt das nm-applet hier artfremd und eine KDE4-Variante ist mir lieber. Derzeit greife ich auf die Entwicklerversion von kde-misc/knetworkmanager zurück, die ich aus dem KDE-Overlay beziehe.


Ich verwalte mit der derzeitigen Version von NetworkManager und dem grafischen FrontEnd KNetworkManager kabelgebundenes Netzwerk, WLAN mit WPA2, sowie eine Breitbandverbindung über mein eingebautes Sony Ericsson f3507g mit BildMOBIL(D2).
yeahconsole - eine schmale Alternative
quake-style-Konsolen sind in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Am bekanntesten sind hier wohl für KDE das Programm Yakuake, für Gnome sind Guake und Tilda, wobei von letzterer die sourceforge.net-Seite derart zugespammt ist, dass ich mir den Link an dieser Stelle spare.
Als extrem schmale und schnelle Alternative habe ich jetzt Yeahconsole gefunden. Diese Variante mutet im ersten Moment so schmal an, dass sich ein Einsatz für mich fast uninteressant war, doch dann fand ich im Netz dieses Tutorial.
Einfach die folgenden Einträge nach ~/.Xdefaults oder ~/.Xresources:
Die Datei muss dann durch Eingabe von
Ich habe am Original nur leichte Veränderungen vorgenommen, damit sich yeahconsole besser in meinen Desktop einfügt.
Mit Shift-CursorDown bekommt man jetzt neue Tabs, mit Shift-CursorLinks/CursorRechts kann man durch die einzelnen Tabs wechseln. Superschnell, und superschmal. Yeahconsole schlägt hier mit 1.32mb im Gegensatz zu Yakuake mit 23.44mb Buche.
Unter Gentoo reicht übrigens die Installation via
Update: Ich reich hier nochmal einen Screenshot nach:

yeahconsole unter KDE4
Als extrem schmale und schnelle Alternative habe ich jetzt Yeahconsole gefunden. Diese Variante mutet im ersten Moment so schmal an, dass sich ein Einsatz für mich fast uninteressant war, doch dann fand ich im Netz dieses Tutorial.
Einfach die folgenden Einträge nach ~/.Xdefaults oder ~/.Xresources:
! Kommentar-Zeile
! Multi-Tab-Terminal (rxvt-unicode-ml nötig):
yeahconsole*term: urxvt -ss
yeahconsole*toggleKey: NONE+F12
yeahconsole*keyFull: Ctrl+End
yeahconsole*consoleHeight:25
yeahconsole*scrollBar: false
yeahconsole*reverseVideo: false
yeahconsole*saveLines: 100000
yeahconsole*cursorBlink: false
yeahconsole*background: rgb:00/00/00
yeahconsole*foreground: rgb:ff/ff/ff
yeahconsole*handleColor: rgb:22/22/22
yeahconsole*tintColor: yellow
yeahconsole*antiDelay: 0
yeahconsole*restart: 1
yeahconsole*stepSize: 0
yeahconsole*font: 8x13
! Einstellungen für urxvt:
URxvt.perl-ext: default,tabbed,matcher
URxvt*scrollBar: false
URxvt*secondaryscroll: true
URxvt*termname: rxvt
URxvt.keysym.Meta-Page_Up: Shift+PageUp
URxvt.keysym.Meta-Page_Down: Shift+PageDown
URxvt.urlLauncher: iceweasel
URxvt.matcher.pattern.1: \\bwww\\.[\\w-]\\.[\\w./?&@#-]*[\\w/-]
URxvt.matcher.button: 1
Die Datei muss dann durch Eingabe von
neu geladen und das Terminal einfach via yeahconsole & gestartet werden.
xrdb -load ~/.Xresources
Ich habe am Original nur leichte Veränderungen vorgenommen, damit sich yeahconsole besser in meinen Desktop einfügt.
Mit Shift-CursorDown bekommt man jetzt neue Tabs, mit Shift-CursorLinks/CursorRechts kann man durch die einzelnen Tabs wechseln. Superschnell, und superschmal. Yeahconsole schlägt hier mit 1.32mb im Gegensatz zu Yakuake mit 23.44mb Buche.
Unter Gentoo reicht übrigens die Installation via
emerge -av x11-terms/rxvt-unicode x11-terms/yeahconsole
Update: Ich reich hier nochmal einen Screenshot nach:

yeahconsole unter KDE4
Der Name ist Programm
In eigener Sache: Neue Kategorie Gentoo
Ab sofort gibt es eine neue Kategorie Gentoo. Bereits bestehende Einträge werden dorthin umgesiedelt. Diejenigen RSS-Leser, die sich von den Linuxthemen nur für Gentoo-Beiträge interessieren, können die Kategorie ab sofort separat per RSS abonnieren.
Bewegung im Gentoo-Projekt
Um Gentoo Linux ist es recht still geworden. Das mag unter anderem daran liegen, dass es keine regelmässigen Veröffentlichungen mit dazugehörigen Announcements mehr gibt, sondern nur noch Abbilder des aktuellen Entwicklungsstandes. Dadurch rückt Gentoo natürlich seltener in den Fokus grosser Linux-Nachrichtenportale und man kann den Eindruck bekommen, es würde dort nichts mehr passieren.
Das Gegenteil ist der Fall. Nachdem der Förderverein Gentoo e.V. Ende des letzten Jahres kurz vor der Auflösung stand, wurde recht schnell deutlich, dass eine Auflösung des Vereins abgewendet werden kann und soll. Mittlerweile hat sich der Verein intern neu strukturiert und eine Satzungsänderung beschlossen. So können Mitgliederversammlungen ab sofort auch fernmündlich abgehalten werden, der Vereinssitz wird nach Berlin verlegt und eine Geschäftsordnung regelt zukünftig die Einzelheiten.
Andere Projekte wie die Einrichtung eines offiziellen Gentoo Wikis sind in Planung, aber leider vor der abschließenden Vollendung stecken geblieben. Hier kann ich nur auf Wiederaufnahme der Idee hoffen und gestorben ist das Projekt noch nicht.
Als persönlich am wichtigsten erachte ich aber die Arbeit engagierter Entwickler, die nicht nur technisch, sondern auch politisch und sozial zum Projekt beitragen. Allen voran fällt mir dort sofort Sebastian Pipping ein, der im Projekt unter anderem so wichtige Themen wie den Umgangston im Gentoo-Projekt oder grundlegende Änderungen im DevRel anspricht und dort auch um eine sachliche und zielgerichtete Diskussion bemüht ist. Leider finden sich unter den Entwicklern eine Menge Kritiker, die solchen Änderungen eher skeptisch gegenüber stehen. Das die Sache mit den Entwicklern nicht überall auf Gegenliebe stösst, hatte ich ja bereits an anderer Stelle (aus Usersicht) beleuchtet.
Und Sebastians council manifesto 2010 fasst in einem Dokument all das zusammen, was mich für die Zukunft von Gentoo und den Umgang mit dessen Mitgliedern (Entwicklern, Anwendern, Community und Neueinsteigern) wichtig wäre. Für einen Teil dieser Ziele habe ich mich seinerzeit ja bereits bei sidux stark gemacht - ich hoffe, dass er bei Gentoo dort mehr Erfolg hat.
Das Gegenteil ist der Fall. Nachdem der Förderverein Gentoo e.V. Ende des letzten Jahres kurz vor der Auflösung stand, wurde recht schnell deutlich, dass eine Auflösung des Vereins abgewendet werden kann und soll. Mittlerweile hat sich der Verein intern neu strukturiert und eine Satzungsänderung beschlossen. So können Mitgliederversammlungen ab sofort auch fernmündlich abgehalten werden, der Vereinssitz wird nach Berlin verlegt und eine Geschäftsordnung regelt zukünftig die Einzelheiten.
Andere Projekte wie die Einrichtung eines offiziellen Gentoo Wikis sind in Planung, aber leider vor der abschließenden Vollendung stecken geblieben. Hier kann ich nur auf Wiederaufnahme der Idee hoffen und gestorben ist das Projekt noch nicht.
Als persönlich am wichtigsten erachte ich aber die Arbeit engagierter Entwickler, die nicht nur technisch, sondern auch politisch und sozial zum Projekt beitragen. Allen voran fällt mir dort sofort Sebastian Pipping ein, der im Projekt unter anderem so wichtige Themen wie den Umgangston im Gentoo-Projekt oder grundlegende Änderungen im DevRel anspricht und dort auch um eine sachliche und zielgerichtete Diskussion bemüht ist. Leider finden sich unter den Entwicklern eine Menge Kritiker, die solchen Änderungen eher skeptisch gegenüber stehen. Das die Sache mit den Entwicklern nicht überall auf Gegenliebe stösst, hatte ich ja bereits an anderer Stelle (aus Usersicht) beleuchtet.
Und Sebastians council manifesto 2010 fasst in einem Dokument all das zusammen, was mich für die Zukunft von Gentoo und den Umgang mit dessen Mitgliedern (Entwicklern, Anwendern, Community und Neueinsteigern) wichtig wäre. Für einen Teil dieser Ziele habe ich mich seinerzeit ja bereits bei sidux stark gemacht - ich hoffe, dass er bei Gentoo dort mehr Erfolg hat.
IM via IRC
IM via IRC klingt jetzt arg kryptisch, meint aber nichts anderes als Instant Messaging über Internet Relay Chat. Wem das immer noch zu kryptisch ist ... die meisten dürften sicherlich Protokolle wie ICQ, MSN, Jabber und wie sie nicht alle heißen kennen. IRC ist vielleicht weniger Leuten ein Begriff, aber die meisten internet-affinen User dürften das schonmal gehört haben; viele sicher sogar täglich nutzen. Große IRC-Netze gibt es reichlich, ich nutze bevorzugt FreeNode und OFTC, während Gamer eher im QuakeNet zu Hause sind.
Bei mir ist es so, dass der IRC-Client (ich nutze QuasselIRC) grundsätzlich offen und im Vordergrund ist, während der InstantMessanger (hier: Kopete) minimiert im Hintergrund auf eingehende Nachrichten wartet. Leider kommen eingehende Nachrichten immer im ungünstigsten Zeitpunkt und das Fenster poppt auf, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Stelle ich das automatische Öffnen des Fenster aus, entgehen mir eingehende Nachrichten oft gleich gänzlich. Vom ewigen Hin- und Herwechsel zwischen den verschiedenen Fenstern ganz zu schweigen.
Ein Bekannter machte mich dann auf BitlBee aufmerksam. Über BitlBee ist es möglich, Nachrichten von bzw. an IM-Account als Nachrichten in einem IRC-Netz bereitzustellen. Auf diesem Weg kann man sich mit seinem IRC-Clienten einfach auf den BitlBee-Server connecten und die User der verschiedenen IM-Accounts erscheinen wie normale User eines IRC-Netzwerks. Zurerst war ich skeptisch, weil man die User nur noch schlecht nach Netzen trennen kann. Ich weiss also nicht, welcher User aus dem ICQ kommt, wer aus Jabber, etc. Unterm Strich liegt für mich als Gelegenheitsnutzer aber schon der Vorteil. Ich bekomme im IRC-Client durch das Highlightning sofort mit, wenn eine Nachricht an mich eingeht, das Backlog stellt komfortable Logs bereit, ich spare mir ein weiteres Programm auf der Workstation. Bei Bedarf können User umbenannt werden und Gespräche im Mailchannel, oder auch in einzelnen Queries geführt werden. Spätestens, wenn man skriptstarke IRC-Clients wie irssi einsetzt, erscheinen die Möglichkeiten von BitlBee schier unendlich. Hier können dann auch OTR-Lösungen gefahren werden.
Auch wenn BitlBee auf den ersten Blick etwas frickelig erscheint, so ist es doch recht linear einzurichten und funktioniert danach einfach. Ich bin zufrieden; vielleicht guckt es sich der eine oder andere mal an.
Bei mir ist es so, dass der IRC-Client (ich nutze QuasselIRC) grundsätzlich offen und im Vordergrund ist, während der InstantMessanger (hier: Kopete) minimiert im Hintergrund auf eingehende Nachrichten wartet. Leider kommen eingehende Nachrichten immer im ungünstigsten Zeitpunkt und das Fenster poppt auf, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Stelle ich das automatische Öffnen des Fenster aus, entgehen mir eingehende Nachrichten oft gleich gänzlich. Vom ewigen Hin- und Herwechsel zwischen den verschiedenen Fenstern ganz zu schweigen.
Ein Bekannter machte mich dann auf BitlBee aufmerksam. Über BitlBee ist es möglich, Nachrichten von bzw. an IM-Account als Nachrichten in einem IRC-Netz bereitzustellen. Auf diesem Weg kann man sich mit seinem IRC-Clienten einfach auf den BitlBee-Server connecten und die User der verschiedenen IM-Accounts erscheinen wie normale User eines IRC-Netzwerks. Zurerst war ich skeptisch, weil man die User nur noch schlecht nach Netzen trennen kann. Ich weiss also nicht, welcher User aus dem ICQ kommt, wer aus Jabber, etc. Unterm Strich liegt für mich als Gelegenheitsnutzer aber schon der Vorteil. Ich bekomme im IRC-Client durch das Highlightning sofort mit, wenn eine Nachricht an mich eingeht, das Backlog stellt komfortable Logs bereit, ich spare mir ein weiteres Programm auf der Workstation. Bei Bedarf können User umbenannt werden und Gespräche im Mailchannel, oder auch in einzelnen Queries geführt werden. Spätestens, wenn man skriptstarke IRC-Clients wie irssi einsetzt, erscheinen die Möglichkeiten von BitlBee schier unendlich. Hier können dann auch OTR-Lösungen gefahren werden.
Auch wenn BitlBee auf den ersten Blick etwas frickelig erscheint, so ist es doch recht linear einzurichten und funktioniert danach einfach. Ich bin zufrieden; vielleicht guckt es sich der eine oder andere mal an.
