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Gentoo vs. Debian sid (vs. Archlinux)

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Von einem Leser dieses Blogs bin ich kürzlich gefragt worden, wo ich die Unterschiede, bzw. Vor- und Nachteile von Gentoo gegenüber Debian sid sehe. Hier bleibt natürlich erstmal anzumerken, dass man nur gleiches mit gleichem, bzw. ähnliches mit ähnlichem vergleichen kann. Daher bezieht sich die Nennung von Gentoo in diesem Artikel grundsätzlich auf Gentoo ~keyword, während ich das später noch genannte Archlinux nur im stable-Sektor kenne.

Die Ausgangsargumente des Fragestellers waren:


  • Archlinux: große Community, viele Pakete, up to date, nicht ganz so stabil, Paketmanager pacman einfach und schnell, Webauftritt inkl. Forum gut, aktuell und übersichtlich
  • Debian: gut, aber kein echtes Rolling Release (=Freeze während Stabilisierungsprozess des zukünftigen stable), Qualität der Pakete ggf. höher als bei Arch und .deb als Paketstandard mit hohem Ansehen, Entscheidungsprozesse demokratisch, aber langwierig, Webauftritt: kleinere Foren und Hauptseite teils chaotisch
  • Gentoo: interessant, von außen betrachtet aber auch kompliziert, Unklarheit über durchzuführende Schritte bei Änderungswünschen an eigener Softwarezusammenstellung, ansonsten kaum Erfahrungen mit Gentoo

Nun zu seinen Fragen ...


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13.05.2013 um 15:55:00

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Goodbye KDE4 - Welcome PekWM & tint2

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Seit 2002 bin ich nun mit einigen wenigen Unterbrechungen KDE-User. Angefangen hat es mit SuSE v8.0 und KDE v3.0. Als typisches dot-zero-Release hat das wenig Spass gemacht und trotzdem hat mir damals die Oberfläche imponiert, weil sie viel mehr lieferte, als ich mir von Linux zunächst erhofft hatte.

Später hatte ich dann unter NetBSD meine Berührungen mit Fluxbox, unter FreeBSD später dann auch mit PekWM. Später bin ich dann zurück auf KDE gewechselt und bin dort sehr lange Zeit geblieben. Den Wechsel von KDE3 auf KDE4 habe ich mitgemacht und die anfänglich stürmischen Zeiten zu den frühen KDE4-Releases tapfer ertragen.

Mit dem endgültigen Wechsel auf Gentoo Linux habe ich zudem endlich eine Distribution gefunden, die mir nahezu tagesaktuell die Installation der neuen KDE4-Versionen ermöglicht (im ~amd64-Zweig). Damit bin ich nun recht lange recht glücklich unterwegs gewesen.

Vor allem anderen möchte ich hier noch folgendes anmerken: Vielen Dank an die Entwickler von KDE - ihr habt einen tollen Job gemacht und ich konnte meine Ziele unter KDE immer gut umsetzen.

Unterm Strich stört es mich dann aber doch zunehmend, dass ich die Technik hinter KDE kaum noch verstehe und sich KDE immer weiter von dem entfernt, was ich brauche. Da sind z.B. die KDE-Aktivitäten, die wohl eines der wichtigen neuen Merkmale von KDE4 sind. Dazu gab es kürzlich eine Umfrage auf pro-linux, bei der auch ich konstatieren musste, diese Aktivitäten weder zu brauchen, noch zu nutzen. Auch die Bedeutung von solid, nepomuk, akonadi, soprano, etc. habe ich nie richtig verstanden und mir sind die Dienste immer erst dann aufgefallen, wenn sie nicht mehr wie gewünscht funktionierten, oder es Probleme mit den dazugehörigen ebuilds gab. Ich brauche keine Desktop-Semantik und kann diese unter Gentoo glücklicherweise mit wenigen Änderungen komplett abschalten.

So läuft bei jedem KDE-Upgrade eine Fülle von Programmen an mir vorbei, die ich nicht nutze, nie gebraucht habe, nie brauchen werde, oder deren Sinn und Zweck sich mir bislang nicht erschlossen hat.

So stöberte ich durch meine alten Backups und fand alte dotfiles von Fluxbox, PekWM & Co und beschloss, mir diese Programme wieder mal anzusehen.

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08.05.2013 um 10:38:20

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ffgtk 0.8.5 für Gentoo

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ffgtk ist ein Programm, das für mich als FritzBox!-User unverzichtbar geworden ist. Nachdem ich einige zeitlang Schwierigkeiten mit dem Kompilieren unter Gentoo hatte, konnte ich den Fehler jetzt hier lokal eingrenzen und beseitigen. Ich habe daher die aktuelle Version ffgtk 0.8.5 (Linux) mit USE="-ebook" bauen können.

Die ebuilds habe ich hier zum Download abgelegt und weise ausdrücklich darauf hin, dass das die ebuilds möglicherweise in höchstem Maße stümperhaft und vermutlich auch unvollständig sind.

In meiner Konfiguration mit KDE als Basis baut net-misc/ffgtk aber erfolgreich durch - vielleicht kann der eine oder andere ja doch davon profitieren.

Als Referenz verweise ich zusätzlich auf diesen alten Blogeintrag ....

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25.02.2013 um 20:59:56

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verteilt Kompilieren mit distcc

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Mit diesem kurzen Beitrag möchte ich nur mal meiner Freude Ausdruck verleihen, wie schön und schnell sich Programme via distcc kompilieren lassen. Dabei werden die Jobs auf mehrere beteiligte Maschinen aufgeteilt.

distcc selbst ist schnell aufgesetzt. Einfach distcc auf allen beteiligten Maschinen installieren und konfigurieren (hier speziell auch auf die --allow und --listen Optionen achten), ggf. die Firewall entsprechend anpassen/freischalten und schon kann es losgehen.

Der build-Prozess lässt sich dabei hervorragend mit Monitoring-Tools beobachten. Für Gnomeuser gibt es distccmon-gnome, ansonsten distccmon-gui oder für den Textmodus distccmon-text.

distcc-gui

Für Gentoo ist die Umsetzung schnell realisiert. Einfach den distcc-Guide abarbeiten und schon integriert sich distcc nahtlos in emerge/portage.

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15.02.2013 um 15:17:25

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Vom SysAdmin und den Usern

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Heute zum gefühlt hundersten mal erlebt und daher einen prominenten Platz im Blog verdient: vom Leben eines SysAdmin und Supporters mit den Usern.

Der User ruft an:


User: Mein Monitor ist kaputt!
Ich: Leuchtet denn die LED am Ein-/Ausschalter?
User: Nein.
Ich: Dann ist der Monitor aus.
User: Nein, ist er nicht.
Ich: Doch, ist er.
User: Nein, ganz sicher nicht, ich habe es ja kontrolliert.
Ich: Ok, dann mache den Monitor bitte mal aus.

*klick*

User: Ohh, jetzt ist er an.

Tja, passiert eben mal ... :-)

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13.02.2013 um 16:59:51

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Kurztip: GTK-Anwendungen im KDE-Stil (Oxygen)

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Nachdem ich nach jeder Neuinstallation wieder vor der Frage stehe, wie ich nun meinen KDE-Style oxygen auf meine GTK-Anwendungen appliziere, hier nun der aktuelle Stand:

Wo es früher noch kde-misc/kcm_gtk brauchte, um in den Systemeinstellungen einen Unterpunkt für die GTKk-Konfiguration darzustellen, reicht es heute kde-base/systemsettings mit dem USE-Flag +gtk zu bauen. Dadurch wird das Paket kde-misc/kde-gtk-config mit installiert, das dann unter SystemsettingsErscheinungsbild von AnwendungenGTK-Konfiguration bereit steht.

Zu dem Konfigurationsprogramm braucht es natürlich auch noch einen passenden oxygen-Stil. Hier verwende ich gerne x11-themes/oxygen-gtk, das offizieller Teil des KDE-Projektes ist.

Nachdem beides installiert ist, braucht man den neuen Stil nur noch in den Systemeinstellungen zu aktivieren und schon passenden sich Anwendungen wie firefox und thunderbird gut dem KDE-Stil an.

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09.02.2013 um 06:51:57

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Vortrag über Eigenschaften und Vorteile von Gentoo

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Eher zufällig bin ich vor einigen Monaten im Gentoo-Forum über einen Vortrag gestolpert, in dem Randy Andy einen guten und präzisen Abriss über die Eigenschaften und Vorteile von Gentoo Linux gegeben hat. Er hat den Vortrag seinerseits Anfang 2011 für seine LinuxUserGroup geschrieben. Linux-Vorträge haben natürlich oft den Nachteil, dass sie veraltet sind, bevor sie gehalten wurden .. und auch wenn das eine oder andere kleine Detail nicht mehr ganz up to date ist, so behält er im Kern seine Gültigkeit.

Mir hat der Vortrag gut gefallen und ich bat ihn schon damals, den Vortrag bei mir lokal im Blog speichern zu dürfen, um ihn so für die Nachwelt zu erhalten. Dem stimmte Andy zu und darum gibt es das gute Stück hier als PDF-Datei zum Download.

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27.01.2013 um 09:37:41

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weiße Icons unter KDE4

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KDE4 monochrome iconsIm Laufe der Entwicklung von KDE4 sind für die KDE-Standardtools schicke weiße Icons etabliert worden. Diese sehen dezent und edel aus.

Einziges Problem: Viele andere Programme bringen diese weißen Icons nicht mit, sodass in der Traybar ein häßlicher Mix aus verschiedenen Icontypen entsteht.

Abhilfe schaffen hier zwei monochrome Iconsets von kde-look.org. Zum einen das Set Monochrome Tray Icons, zum anderen Extra Monochrome Tray Icons. Damit werden so viele Programme abgedeckt, dass eine direkte Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde. Mir waren hier vor allem die monochromen Icons für clementine und choqok wichtig.

Wer vom grundsätzlichen KDE-Standardstil ein bißchen abweichen möchte, kann sich darüber hinaus KDE Elementary Mono Icons ansehen ...

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25.01.2013 um 20:33:53

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Kaninchenstall selbst gebaut

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Wie bei allen Kindern kam auch bei unseren irgendwann der Wunsch nach einem eigenen Kaninchen auf. Da ich einen Faible für Haustiere habe, mir aber auch der finanziellen und zeitlichen Belastung bewusst bin, konnte ich diesem Wunsch einige Monate widerstehen. Irgendwann wurde ich aber von Frau und Kindern überstimmt, sodass wir dann doch in die genauere Planung einstiegen.

Was also tun, wenn der Wunsch nach einem neuen Haustier aufkommt? Klar, erstmal Bücher kaufen und den Kids zu lesen geben. Denn wer nicht bereit ist, sich ein Buch zum Thema durchzulesen, der steht nicht mit dem nötigen Ernst hinter dieser Entscheidung - zwei Kids, zwei Bücher. Nachdem die Bücher durchgeschmökert waren und der Wunsch noch immer bestand, ging es um die Frage der artgerechten Haltung. Kaninchen sind keine Einzelgänger, von daher kam ein Kaninchen gar nicht erst in Betracht. Mindestens zwei müssten es wohl sein und diese sollten auch nicht in einer kleinen Plastikkiste vor sich hinvegetieren. Ich habe dann lange nach passenden Ställen gesucht, nachdem die Käfige fast alle aufgrund von Hässlichkeit ausschieden.

Bei den Kaninchenställen gibt es eine große Vielfalt. Bei vielen Modellen hatte ich allerdings das Gefühl, dass hier viel Geld für wenig Holz bzw. wenig Qualität genommen wird. Einige Modelle hatte ich mir im Zoofachhandel angesehen und konnte mich auch persönlich davon überzeugen, dass hier kaum mehr als ein paar dünne Holzlatten verbaut wurden. Von den Ausmaßen der "Auffangwanne" mal ganz abgesehen. Modelle um 300,- bis 400,- Euro habe ich fast als Frechheit empfunden ... viel Geld für wenig Stall. Für eine Innenhaltung gerade noch ausreichend (von der fehlenden Bodenplatte mal abgesehen), für echte Außenhaltung allenfalls ein Witz. Und ich wollte einen Stall ... einen großen Kaninchenstall. Und was aus Holz, keine hässliche Plastikwanne mit Gittergestänge oben drauf.

Also gab es für das Problem "keinen passenden Kaninchenstall gefunden" nur eine logische Lösung: selber bauen - aber wer sollte das tun? Ich kann's nicht, jeder andere in diesem Haushalt auch nicht. Also fix das Internet angeschmissen und schnell auf die Seiten von www.xoppla.net gekommen.

Im Folgenden gebe ich einen kurzen Überblick über den Aufbau (inkl. Fotos, bisweilen aber miese Qualität, da nach einem anstrengenden Bautag nur noch mit dem Smartphone geschossen) ...

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23.01.2013 um 18:13:20

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Neue Kategorie und aktivierte Dose

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Ich habe mich dazu entschlossen, weniger Kram in irgend welchen Facebookgruppen zu posten und habe daher hier eine neue Kategorie Geocaching erstellt.

Nachdem meine Geocaching-"Karriere" bereits bis ins Jahr 2006 zurück reicht, kommen hier jetzt seit langer Zeit mal wieder Einträge zum Thema. Bei der Gelegenheit ist mir mal aufgefallen, wie alt mein Blog schon ist - schon im Mai 2006 habe ich einen Kurzbericht übers Geocaching verfasst.

Hier gehts nun also weiter zum Thema.

Bestandsaufnahme meiner ausgelegten Caches:

CS Easterbunny, im Umkreis von Buchholz in der Nordheide
Naturrunde #1, im Umkreis von Buchholz in der Nordheide
Naturrunde #2, im Umkreis von Buchholz in der Nordheide
Naturrunde #3, im Umkreis von Buchholz in der Nordheide
Naturrunde #4, im Umkreis von Buchholz in der Nordheide


Hirschgrund, im Umkreis von Grimmen (MeckPomm)
CS Quattro, im Umkreis von Grimmen (MeckPomm)
Naturblick, im Umkreis von Grimmen (MeckPomm)

Den Cache Naturrunde #1 habe ich heute nach einigen Tagen Inaktivität wieder aktiviert, allerdings mit einer leichten Abweichung der Koordinaten.

Viel Spass beim Suchen ....

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20.01.2013 um 14:54:02

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