mit Fritz Fun (ffgtk) unter Gentoo Faxe versenden
Update: Mittlerweile kompiliert ffgtk 0.8.5 hier erfolgreich.
Besitzer von FritzBoxen wissen sicher um die vielfachen Möglichkeiten, die solche Geräte bieten. Unter Linux gibt es das ffgtk-Projekt von tabos.org. ffgtk hat sich hier bereits seit Monaten als erstklassiger Anrufmonitor erwiesen, der mir ein- und ausgehende Anrufe per Popup anzeigt. Mehr habe ich damit bislang nicht gemacht, bis ich bei einem kurzen Ubuntu-Ausflug vor einigen Tagen die Faxfunktion getestet habe.
ffgtk ermöglicht es, Faxe über einen im CUPS konfigurierten Drucker heraus zu versenden. Dabei ist es egal, ob man aus dem Browser oder z.B. aus LibreOffice heraus drucken möchte. Faxberichte werden dabei als PDF-Datei gespeichert. Das hat gut funktioniert, zumal auf der Gentoomaschine keine ISDN-Karte vorhanden sein muss, sondern eine Ethernetverbindung zur FritzBox ausreicht.
Da ffgtk derzeit (noch?) nicht im offiziellen Gentoo-Portagetree enthalten ist, musste ich zur Installation auf ein privates Repository zurückgreifen. direx hat dabei dankenswerter Weise sein Repositorium online gestellt, das man wie folgt auschecken kann:
Danach muss das Verzeichnis dann als PORTDIR_OVERLAY in die make.conf eingefügt werden. direx hat zudem die aktuelle Version von ffgtk Version 0.7.8 online, sodass hier keine Wünsche offen bleiben. Das Paket baute sauber durch, lediglich media-libs/speex musste ich von Hand nachinstallieren.
Zur grundsätzlichen Einrichtung von ffgtk kann man auf den Wikieintrag bei ubuntuusers.de zurückgreifen.
Etwas problematisch war die Einrichtung des CUPS-Druckers, über den die Faxe schlussendlich versendet werden können. Dazu ist im jeweiligen ffgtk-tarball ein Skript namens install-fax.sh vorhanden, über das ein spezieller Drucker in den CUPS-Konfigurationsdialog eingefügt wird. Das Skript lässt sich jedoch nicht ohne Änderungen unter Gentoo benutzen. Bei mir hat folgende (geänderte) Version des Originals funktioniert:
Wo auch immer Postscript.ppd.hz herkommen mag .. ich hab es nicht und ich bin auch im Netz nicht fündig geworden. Der Aufruf des Skripts als root ist folglich mit folgender Meldung abgebrochen/beendet worden:
Danach konnte ich trotzdem im CUPS-Interface einen neuer Drucker als »Tabos.org FFGTK Fax Printer (Unknown)« einrichten.

CUPS und das CUPS Logo sind eingetragene Warenzeichen der Apple Inc. CUPS ist urheberrechtlich geschützt 2007-2010 von Apple Inc, alle Rechte vorbehalten.
Den Drucker einfach als »generic postscript« einrichten und schon kann es losgehen.
Getestet wurde das ganze hier auf einem Gentoo unstable (~amd64) mit ausgehenden Faxen. Da die FritzBox den eingehenden Fax-Empfang intern abwickeln kann, habe ich hier auf die ffgtk-Lösung verzichtet.
Besitzer von FritzBoxen wissen sicher um die vielfachen Möglichkeiten, die solche Geräte bieten. Unter Linux gibt es das ffgtk-Projekt von tabos.org. ffgtk hat sich hier bereits seit Monaten als erstklassiger Anrufmonitor erwiesen, der mir ein- und ausgehende Anrufe per Popup anzeigt. Mehr habe ich damit bislang nicht gemacht, bis ich bei einem kurzen Ubuntu-Ausflug vor einigen Tagen die Faxfunktion getestet habe.
ffgtk ermöglicht es, Faxe über einen im CUPS konfigurierten Drucker heraus zu versenden. Dabei ist es egal, ob man aus dem Browser oder z.B. aus LibreOffice heraus drucken möchte. Faxberichte werden dabei als PDF-Datei gespeichert. Das hat gut funktioniert, zumal auf der Gentoomaschine keine ISDN-Karte vorhanden sein muss, sondern eine Ethernetverbindung zur FritzBox ausreicht.
Da ffgtk derzeit (noch?) nicht im offiziellen Gentoo-Portagetree enthalten ist, musste ich zur Installation auf ein privates Repository zurückgreifen. direx hat dabei dankenswerter Weise sein Repositorium online gestellt, das man wie folgt auschecken kann:
$ svn co https://subversor.hrz.tu-chemnitz.de/svn/klada-overlay/repo/tree klada-overlay
Danach muss das Verzeichnis dann als PORTDIR_OVERLAY in die make.conf eingefügt werden. direx hat zudem die aktuelle Version von ffgtk Version 0.7.8 online, sodass hier keine Wünsche offen bleiben. Das Paket baute sauber durch, lediglich media-libs/speex musste ich von Hand nachinstallieren.
Zur grundsätzlichen Einrichtung von ffgtk kann man auf den Wikieintrag bei ubuntuusers.de zurückgreifen.
Etwas problematisch war die Einrichtung des CUPS-Druckers, über den die Faxe schlussendlich versendet werden können. Dazu ist im jeweiligen ffgtk-tarball ein Skript namens install-fax.sh vorhanden, über das ein spezieller Drucker in den CUPS-Konfigurationsdialog eingefügt wird. Das Skript lässt sich jedoch nicht ohne Änderungen unter Gentoo benutzen. Bei mir hat folgende (geänderte) Version des Originals funktioniert:
#!/bin/sh
mkdir -p /var/spool/ffgtk/
chown root:root /var/spool/ffgtk
chmod 0777 /var/spool/ffgtk/
cp /usr/share/ffgtk/ffgtk-cups /usr/libexec/cups/backend/
chown root:root /usr/libexec/cups/backend/ffgtk-cups
chmod 0755 /usr/libexec/cups/backend/ffgtk-cups
if [ -d /usr/share/cups/model ]; then
lpadmin -p Fax -E -v ffgtk-cups:/ -P /usr/share/cups/model/Postscript.ppd.hz
else
lpadmin -p Fax -E -v ffgtk-cups:/ -m lsb/usr/cups-included/postscript.ppd
fi
Wo auch immer Postscript.ppd.hz herkommen mag .. ich hab es nicht und ich bin auch im Netz nicht fündig geworden. Der Aufruf des Skripts als root ist folglich mit folgender Meldung abgebrochen/beendet worden:
lpadmin: PPD-Datei „/usr/share/cups/model/Postscript.ppd.hz“ konnte nicht geöffnet werden
Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
Danach konnte ich trotzdem im CUPS-Interface einen neuer Drucker als »Tabos.org FFGTK Fax Printer (Unknown)« einrichten.

CUPS und das CUPS Logo sind eingetragene Warenzeichen der Apple Inc. CUPS ist urheberrechtlich geschützt 2007-2010 von Apple Inc, alle Rechte vorbehalten.
Den Drucker einfach als »generic postscript« einrichten und schon kann es losgehen.
Getestet wurde das ganze hier auf einem Gentoo unstable (~amd64) mit ausgehenden Faxen. Da die FritzBox den eingehenden Fax-Empfang intern abwickeln kann, habe ich hier auf die ffgtk-Lösung verzichtet.
3 Trackbacks zu mit Fritz Fun (ffgtk) unter Gentoo Faxe versenden
5 Kommentare zu mit Fritz Fun (ffgtk) unter Gentoo Faxe versenden
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Hi,
i changed the ebuild dependencies in your ebuild
new:
DEPEND=">=x11-libs/gtk+-2.6.16
>=net-dialup/libcapi-3.0.5
media-libs/libao"
RDEPEND="$DEPEND
fax? ( media-libs/tiff
>=net-dialup/libcapifax-0.7.3 )
cups? ( net-print/cups )"
installation: ok
usage: ok
fax: not tested cause lack of fax on remote site -
Moin!
Sag mal: Wie/wo/wann übergibst Du ffgtk denn die Faxnummer, die gewählt werden soll?
Ich habe alles so gemacht wie es oben steht und wenn ich dann aus OOo heraus an das Fax "drucke", dann kommt im cups-log nur:
localhost - - [02/Sep/2011:16:40:41 +0200] "POST /printers/Fritzbox-Fax HTTP/1.1" 200 244 Create-Job successful-ok
localhost - - [02/Sep/2011:16:40:41 +0200] "POST /printers/Fritzbox-Fax HTTP/1.1" 200 29002 Send-Document successful-ok
Aber es passiert nix
)
Any hint?
Danke und Gruß,
Mike -
Moin Mike,
nachdem ich aus einem Programm auf den "ffgtk-Fax-Drucker" gedruckt habe, erscheint ein kleines gtk-Fenster, in dem ich den ganzen Kram eingeben kann. -
Moinsen!
Genauso isses bei mir auch.... Hab das nur vor lauter offenen Fenstern übersehen, sprang halt nicht in den Vordergrund
Naja, das funzt nun, aber wenn ffgtk das ganze in die Warteschlange stellt, dann kommt zum schluss:
faxophoneSendFax(): Session is NULL!!
Und das war es dann..
Irgendwie komme ich nicht weiter... -
Hi,
da wirst Du Dich wohl mal an die Autoren wenden müssen.


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