Facebook oder nicht Facebook
Vor nur wenig mehr als 3 Monaten habe ich meinen ohnehin selten genutzten Facebook-Account stillgelegt. Ich habe das Profil nie wirklich genutzt und auch den Zweck dahinter bis zum Schluss nicht vollends verstanden.
Mittlerweile bin ich mir aber nicht mehr so sicher, ob die Löschung eine gute Idee war. Facebook ist allgegenwärtig und und vieles spielt sich innerhalb von Facebook ab. Vor vielen Jahren hat jemand in einem Werbespot seinen Netzzugang mal mit "Ich bin drin ...." kommentiert. Ich bin heute auch drin ... und irgendwie auch nicht.
Ich bin drin, und doch irgendwie draußen.
Denn viele Facebook-Inhalte sind ohne Facebook-Account nicht einsehbar - und wenn, dann nur lesend. Facebook ist wie ein Netz im Netz.
Ich bin, was neue Techniken angeht, durchaus konservativ. Ich halte gerne an altgewohntem fest, solange mich das neue nicht auf ganzer Linie überzeugt hat. So war es schon, als das MagicNET (mittlerweile tot) vom FidoNET (mittlerweile fast tot) und später dann vom UseNET (stirbt gerade) abgelöst wurde. Dann waren es Foren und jetzt ist eben Facebook. Was also bringt es mir, mich konsequent davor zu verschließen? Datenschutz! Genau ... und sonst? Facebook hat für mich noch immer einen gewissen "Muss-ich-nicht-haben"-Faktor.
Andererseits gibt es für mich mindestens zwei Gründe, die mich zu einem Umdenken bewegen könnten:
Verzwickte Lage, das mit den social networks ... waren das noch Zeiten, in denen man überall teilnehmen konnte und trotzdem selbstbestimmt war.
Mittlerweile bin ich mir aber nicht mehr so sicher, ob die Löschung eine gute Idee war. Facebook ist allgegenwärtig und und vieles spielt sich innerhalb von Facebook ab. Vor vielen Jahren hat jemand in einem Werbespot seinen Netzzugang mal mit "Ich bin drin ...." kommentiert. Ich bin heute auch drin ... und irgendwie auch nicht.
Denn viele Facebook-Inhalte sind ohne Facebook-Account nicht einsehbar - und wenn, dann nur lesend. Facebook ist wie ein Netz im Netz.
Ich bin, was neue Techniken angeht, durchaus konservativ. Ich halte gerne an altgewohntem fest, solange mich das neue nicht auf ganzer Linie überzeugt hat. So war es schon, als das MagicNET (mittlerweile tot) vom FidoNET (mittlerweile fast tot) und später dann vom UseNET (stirbt gerade) abgelöst wurde. Dann waren es Foren und jetzt ist eben Facebook. Was also bringt es mir, mich konsequent davor zu verschließen? Datenschutz! Genau ... und sonst? Facebook hat für mich noch immer einen gewissen "Muss-ich-nicht-haben"-Faktor.
Andererseits gibt es für mich mindestens zwei Gründe, die mich zu einem Umdenken bewegen könnten:
- Netz-/Medienkompetenz, denn meine Kinder werden sicher nicht ohne Facebook (und/oder Pendants) durchs Leben ziehen und ich würde ihnen den behutsamen Umgang damit gerne beibringen und auf etwaige Gefahren hinweisen. Das geht aber schlecht, wenn man selbst nicht weiss, wie's läuft. Und,
- Newsfaktor, denn Facebook wird zunehmend häufiger auch als Newsplattform (entweder direkt, oder verlinkt via Twitter genutzt. Und von Nachrichten/Bekanntmachungen sperre ich mich nur ungerne aus. Achja, Twitter ist ja auch evil ... ich vergaß.
Verzwickte Lage, das mit den social networks ... waren das noch Zeiten, in denen man überall teilnehmen konnte und trotzdem selbstbestimmt war.
1 Trackback zu Facebook oder nicht Facebook
5 Kommentare zu Facebook oder nicht Facebook
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Ich war bisher nicht in Facebook und weiß eigentlich garnicht, was ich verpasse. Mein Ersatz ist halt StudiVZ, weil ich dort immerhin noch weiß, dass deutsche Gesetze Anwendung finden. Farmville und co. ziehen mich jedenfalls nicht zu Facebook, ein Kracherfeature ist nicht vorhanden.
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Hi Basti,
in den VZ-Netzwerken habe ich bereits einen Account ... auch der dient eigentlich nur dazu, mich mit Bekannten zu 'verknüpfen', nicht zum Nachrichtentausch oder Fotoupload.
Den Vorteil von Facebook sehe ich in einer sehr viel größeren Reichweite und Mitgliederzahl und darin, dass es auch Gruppenmitgliedschaften (Firmen, Organisationen, Vereine, etc.) gibt. -
hi,
ich bin mal so frei und erzähl euch meine facebook-geschichte
meine 1. account hab ich im september letzen jahres gemacht. der grund war ganz einfach: ich wollte es ausprobieren. ich wollte ganz gezielt darauf achten was ich alles so preisgebe und möglichst vorsichtig damit umgehen. also erstmal 3 monate intensiv facebook genutzen, freunde adden, links posten usw. danach hab ich dann mit einer anwendung meine freundesliste auswerten lassen und war mehr als erstaunt was mit einer offiziellen anwendung möglich ist. da wurde dann sortiert nach vereinen, hobbies, ...
darauf hin hab ich mir überlegt ob es denn meine kommunikation in irgendeiner art und weise mit freunden verbessert hat: nein. ergebnis: account wieder deaktiviert.
so ein paar monate später hab ich mir jetz allerdings wieder einen angelegt, allerdings mit ganz anderer zielsetzung: kontakte/news außerhalb des "normalen umfeldes" und speziell dafür find ich es einfach nur praktisch. seiten die keinen rss-feed haben, kommen dann eben über facebook rein. man kann menschen aus der linuxcommunity sehen, sich mehr austauschen als im irc usw.
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Ich würde gerne auf facebook verzichten, kann es aber kaum, da in meinem Freundeskreis mittlerweilee jegliche koordination über facebook geschieht, Einladungen werden via Facebook geschickt, absprachen über FB Nachrichten und vor allem Chat's abgewickelt kleinere 'Events' in kleinen kreisen über Gruppen gepostet etc. Ohne facebook würde ich dementsprechend viele Sachen nicht mehr mitbekommen, würde oft von Treffen nichts erfahren usw. Dies wäre sehr bedauerlich und dementsprechend werde ich trotz datenfreigabe bei facebook bleiben.
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Das habe ich auch gedacht. Es stellte sich zumindest für mich heraus, dass dieser Eindruck falsch war.


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06 Jun 11 um 12:51