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parallax of life

2 x Roter Oskar, nach fast einem Jahr

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Meine beiden Roten Oskars sind jetzt fast ein Jahr alt. Auf mehrfachen Wunsch werde ich hier nochmal einige Fotos veröffentlichen. Zur Erinnerung ... so sahen sie vor einem Jahr aus, und so vor neun Monaten.

Seitdem hat sich einiges getan. Sie sind stattlicher geworden, fressen insgesamt weniger und sind - von einigen Drohgebärden mal abgesehen - ruhiger geworden.

Roter Oskar, Pfauenaugenbuntbarsch, Astronotus ocellatus   Roter Oskar, Pfauenaugenbuntbarsch, Astronotus ocellatus

Speziell der dunklere von beiden ändert seine Farben momentan ständig und verblasst häufig. Dabei führen beide Oskars immer wieder ein Balz- oder Drohverhalten durch - genau lässt sich das noch nicht sagen, da Geschlechtsunterschiede nach wie vor nicht erkennbar sind. Auch in einschlägigen Foren konnte mir keiner die Frage beantworten, was genau das nun ist. Bei einigen fangen die Fische früher oder später an zu laichen, bei anderen gibt es irgendwann Leichen.

Roter Oskar, Pfauenaugenbuntbarsch, Astronotus ocellatus   Roter Oskar, Pfauenaugenbuntbarsch, Astronotus ocellatus

Speziell nach großzügigen Wasserwechseln und größeren Umgestaltungsaktionen im Becken finden die Oskars sehr schnell zueinander. Sie schwimmen umeinander herum und graben ihren Stein, den sie gerne behüten, wieder aus. Richtig geputzt, wie man es vor dem Laichvorgang häufig beobachten kann, haben sie den Stein aber noch nicht.

Roter Oskar, Pfauenaugenbuntbarsch, Astronotus ocellatus   Roter Oskar, Pfauenaugenbuntbarsch, Astronotus ocellatus
Man muss schon Liebhaber sein, um Oskars zu halten, aber wer sich einmal dazu entschlossen hat, kommt von dieser Leidenschaft so schnell vermutlich nicht los. Schlussendlich gibts für die Neugierigen noch ein Gesamtbild meines Beckens. Ich habe gestern gerade einen 80%tigen Wasserwechsel gemacht und massiv darin rumgegärtnert ... sieht nicht immer so übersichtlich aus ....

Juwel Vision 450 Becken mit 2 x Roter Oskar (Pfauenaugenbuntbarsch)

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21.04.2011 um 14:07:33

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Neue Aquarienbewohner: Cambarellus patzcuarensis sp. orange

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In meiner 25-Liter-Pfütze darf ich zwei neue Bewohner begrüssen. Es handelt sich dabei um orange Zwergflusskrebse (Cambarellus patzcuarensis sp. orange, kurz: CPO).

Die Zwergkrebse sind, was ihr Habitat angeht, recht umgänglich. Während der Blaue Floridakrebs (Procambarus alleni) sich liebend gerne an Pflanzen vergreift und das Becken umgestaltet, nehmen CPOs die Umgebung dankbar an.

Nebst einem eher unaufgeräumten Aquarium braucht man hierzulande kaum mehr als sauberes sauerstoffreiches Wasser und ein bisschen Futter.

Cambarellus patzcuarensis sp. orange


Unaufgeräumt sollte das Becken speziell am Boden deshalb sein, weil CPOs - wie alle Krebse - Versteckmöglichkeiten lieben und auch brauchen. Auf 25l sollte maximal ein Päarchen gehalten werden. Bei dichterem Besatz kommt zu Keilereien bishin zum Kannibalismus. Sollte es hier also zu Nachwuchs kommen, werde ich die Jungen mittelfristig rausfangen und in eines der anderen Becken umsiedeln müssen.

Cambarellus patzcuarensis sp. orange


Da die kleinen Nanobecken - und 25l ist definitiv nano - ohnehin recht anfällig kippende Wasserwerte sind, ist hier ein regelmässiger Wasserwechsel von mindestens 30%-50% pro Woche angesagt. Das ist nicht weiter dramatisch, zumal CPOs recht anspruchslos sind, was die Wassertemperatur angeht. Einzig das sehr weiche Wasser lässt mich zweifeln, ob CPOs sich hier auf Dauer wirklich halten können. Empfohlen ist eine Wasserhärte ab 6gH und da komme ich so mit Ach und Krach ran. Andere Quellen berichten, dass CPOs dort auch in weicherem Wasser gut gedeihen, ... warten wir es mal ab.

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26.02.2011 um 14:46:01

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2 x Roter Oskar, 3 Monate später

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Bereits im Juni habe ich über meine Neuzugänge im Aquarium berichtet.

Mittlerweile sind ungefähr drei Monate vergangen und die beiden haben sich prächtig entwickelt. Sie haben sich an Grösse gut und gerne verdoppelt. Vom Sozialverhalten sind sie mässig verträglich ... untereinander total friedlich, aber teilagressiv den anderen Fischen gegenüber. Mit den Green Terrors haben sich durchaus ebenbürtige Kämpfe geführt, obwohl die Terrors teilweise noch merklich größer waren bzw. sind. Mit einigen anderen Barschen gab es gefährliche Drohgebährden, aber keine tatsächlichen Raufereien. Mitunter drehte der dunklere Oskar sogar beleidigt ab, wenn ein anderer Fisch seine Drohungen nicht beachtete oder sah.

Pfauenaugenbuntbarsche / Roter Oskar, Astronotus ocellatus   Pfauenaugenbuntbarsche / Roter Oskar, Astronotus ocellatus


Einzig ihr Appetit ist echt nicht zu toppen. Nachdem sie herkömmliche Cichlidensticks wegknacken, wie andere Leute Chips vorm Fernseher, bin ich notgedrungen auf JBL Novo Sticks XL umgestiegen, da diese ausschließlich aus Proteinen und Fetten von Wassertieren hergestellt werden. Zusätzlich gibt es schon jetzt reichlich Frisch-/Frostfutter, sowie gekochte Kartoffeln und Bananenstücke. Und worauf sie ja total abfahren .... gefangene Fliegen, die sich wie durch Zauberhand unter die Aquarienabdeckung verirren. Diese fangen sie einfach unter Abdeckung weg - einziger Nachteil ist das teils kräftige Schlagen des Fisches gegen die Aquarienabdeckung, wobei ich mir Sorgen um die Abdeckung mache, nicht um die Fische.

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19.08.2010 um 18:37:24

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Zuwachs im Aquarium

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Pfauenaugenbuntbarsche / Roter Oskar (lat. Astronotus ocellatus) gehören schon lange zu den Fischen, bei denen ich immer mal wieder schwach zu werden drohte. Einzig deren enormes Wachstum haben mich bislang vom Erwerb abgehalten.

Während die Fische außerhalb der Laichzeit wohl recht friedlich sind, kann es während der Brut und Aufzucht bisweilen recht ruppig werden. Diese Fische sollten also allenfalls mit solchen vergesellschaftet werden, die nicht ins Maul passen und damit außerhalb des Beuteschemas liegen, denn alles, was ins Maul paßt, wird auch gefressen. Passenderweise kann man Geschlechtsunterschiede beim Pfauenaugenbuntbarsch außerhalb der Laichzeit (hier auch nur anhand der Genitalpapille) nicht erkennen - der Kauf erfolgt also auf Grundlage des Katze/Sack-Prinzips.

Nun habe ich ja bekanntermaßen nur ein 450 Liter Becken mit einer Kantenlänge von ca. 150cm. Das ist für Pfauenaugenbuntbarsche meines Erachtens an der unteren Grenze. Das Zierfischverzeichnis spricht von einer Beckengröße ab 375 Litern, (andere) Fachleute wiederum legen ein Becken ab 200cm Kantenlänge als Mindestvoraussetzung fest. Deshalb habe ich bei der Regierung gleich mal mein neues Wunschbecken mit Maßen von 200×80×60 cm angemeldet. Irgendwas zwischen 840 und 960 Liter wird das Becken dann haben. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass die Oskars erstmal eine entsprechende Größe erreichen, denn mit ihren momentanen 5cm dürfte auch das 150cm-Becken locker ausreichen.

Pfauenaugenbuntbarsche / Roter Oskar, Astronotus ocellatus   Pfauenaugenbuntbarsche / Roter Oskar, Astronotus ocellatus


Über den Besatz dürften sich auf jeden Fall die Goldsaumbuntbarsche / Green Terrors (lat. Aequidens rivulatus) freuen, da die zusammen mit Red Oscars gut gehalten werden können ... ausreichend Platz vorausgesetzt.

Goldsaumbuntbarsch, Aequidens rivulatus

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14.05.2010 um 15:55:53

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Nematol gegen Fräskopfwürmer - ein Erfahrungsbericht

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Am Sonntag habe ich bei einem meiner Buntbarsche einen stark geröteten und geweiteten/geschwollenen After entdeckt. Aus der Öffnungsmitte ragten einige fadenähnliche Gebilde, die ich zunächst nicht richtig einordnen konnte. Klingt unschön, ist es auch. Eine Recherche mit den entsprechenden Symptomen lieferte allerdings schnell die Diagnose: Fräskopfwürmer.

Die gängigen Behandlungsmethoden gegen Fräskopfwürmer sind vielfältig; allen gemeinsam ist jedoch, dass sie bisweilen recht aufwendig und nebenwirkungsreich sind. So sollen beispielsweise Algen- und/oder Bakterienblüte eine der möglichen Folgen sein. Des weiteren sind die Wirkstoffe Concurat und Flubenol (Flubensazol) vom Tierarzt verschreibungspflichtig. Darüber hinaus sollen viele Tierärzte nur wenig Ahnung im Umgang mit Zierfischkrankheiten haben. Und selbst wenn der Tierarzt das Rezept rausrückt, ist noch zweifelhaft, ob der Apotheker den Wirkstoff auch freigibt.

Lange Rede, kurzer Sinn ... es war Sonntag, Arzt und Apotheker waren nur über Notdienste greifbar, ich mußte mich nach einer Alternative umsehen. Nach längerer Recherche bin ich auf das Mittel sera - Nematol gestoßen. Dieses Heilmittel ist angeblich in der Lage, die Fräskopfwürmer nach dem bei sera üblichen Behandlungsverfahren (Mittel rein, gut belüften, zeitiger und großzügiger Wasserwechseln, etc.) zu bekämpfen. Wie durch Zufall war in meinem Heimatort verkaufsoffener Sonntag und so konnte ich das Mittel im nächstgelegenen Aquaristik-Shop käuflich erwerben. Gleich nachmittags habe ich dann die Behandlung (1ml auf 40 Liter Aquariumwasser bei guter Durchlüftung) gestartet. Ich wollte noch ein Foto vom betroffenen Barschweibchen machen, aber die ist mittlerweile so scheu und fressunlustig, dass sie aus ihrem Versteck nicht mehr hervorzulocken ist.

Nach drei Stunden war keine Veränderung am den Fischen bzw. den Fräskopfwürmern zu sehen.

Nach 24 Stunden waren die Fische noch scheuer und zurückgezogener, als vor Beginn der Behandlung. Die Würmer gucken jetzt allerdings um einige Millimeter weiter aus dem Fischleib heraus und sehen zum Teil etwas zerknittert aus (wie angebrochene Äste). Die Schwellung beim Barschweibchen scheint minimal abgeklungen zu sein.

Heute, weitere 24 Stunden später (also insgesamt 48 Stunden nach Verabreichung von Nematol) sehen die Fische sehr viel besser aus und sind nicht mehr so scheu. Mein zuletzt recht lethargischer Skalar (bei dem ich äußerlich gar keinen Befall feststellen konnte) ist wieder ernergisch geworden und auch die übrigen Fische sind merklich lebhafter. Die Schwellung beim Barschweibchen ist sichtlich zurückgegangen und der Großteil der sichtbaren Fräskopfwürmer sind verschwunden. Der noch verbliebende Wurmstrang sieht zerknittert und leblos aus. Bei den übrigen, weniger stark befallenen Fischen, sieht es ähnlich aus. Ich gehe davon aus, dass der noch sichtbare Restbefall in den nächsten 24 Stunden vollständig verschwinden wird. Meine Fische haben die Behandlung gut vertragen, es gab keine Verlust, auch nicht bei Antennen- und Schwielenwelsen. Wirbellose habe ich allerdings nicht im Becken.

Heute abend folgt dann noch ein 80%iger Wasserwechsel, um Bakterienblüte zu vermeiden und Restbestände des Mittels aus dem Becken zu entfernen. Zudem werde ich über Aktivkohle filtern, sodass das Wasser bald seine ursprüngliche Qualität wiedererlangen sollte.

Gemäß Herstellerangaben (sera) ist nur eine Behandlung mit sera Nematol erforderlich, weil das Mittel sowohl die Würmer als auch die am Boden lebenden Larven gleichermaßen erledigt. Da ich meine Fische aber in den nächsten Wochen in ein neues Heim umsiedeln werde, werde ich möglicherweise noch 'ne zweite Kur nach Ablauf von drei Wochen durchführen, um auch die letzten Zweifel auszuräumen. 200-Liter Altbecken sind schließlich leichter zu behandeln, als 450-Liter Neubecken.

Fazit: Bislang erweist sich sera Nematol als gutes und wirksames Heilmittel gegen Fadenwürmer und Nematoden, hier speziell gegen Fräskopfwürmer (Camallanus cotti). Der Gang zum Tierarzt und zur Apotheke zwecks Beschaffung von Concurat®-L 10% ist damit in der Zukunft möglicherweise nicht mehr erforderlich. Eine abschließende Beurteilung der Behandlung kann ich erst in einigen Wochen abgeben und werde das dann an dieser Stelle tun.

Rahmenbedingungen:
Beckengröße: 200 Liter (brutto)
NO2: 0
NO3: 10
pH: 7,0
KH: 5
GH: 14
Wassertemperatur: 25°C

Heilmittel: sera Nematol, 1ml auf 40 Liter Aquariumwasser (brutto), also 5ml auf 200l Beckengröße
Belüftung: über Membranpumpe mit Sprudelstein
Beleuchtung: keine Abdunklung des Beckens

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06.01.2009 um 15:03:00

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Die Welt der Wirbellosen

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Vor ca. einem Monat sah ich bei meinem Zoofachfritzen des geringsten Mißtrauens zwei Becken mit Garnelen. Von Garnelen hatte ich bereits mehrfach gelesen, sie seien besonders für kleinere Becken gut geeignet, stellen im allgemeinen eher weniger Ansprüche an Wasserbeschaffenheit und Umgebung und seien auch sonst nett anzusehen. Bis dato hatte ich mir nur wenig mit Garnelen beschäftigt, sodass ich diesen Tieren zunächst nichts abgewinnen konnte.

Als ich nun CrystalReds (CRs) vor mir sah, konnte ich nicht wiederstehen und habe einige Tiere käuflich erworben. Das war natürlich genau falsch herum, denn eigentlich informiert man sich bekanntermaßen zuerst über Haltungsbedingungen von Tieren und erwirbt sie dann. Ich habe sofort angefangen mir das notwendige Wissen zusammenzulesen und mich bereits zwei Tage später entschlossen, die Tiere nicht als 'Zusatz' im normalen Becken zu halten, sondern ein eigenes Garnelen-Artenbecken aufzubauen. Nun bin ich räumlich nicht in der Lage, mir nach Gutdünken Becken aufzustellen; es mußte also eine gute und platzsparende Alternative her. Nach einigen Webrecherchen fiel meine Entscheidung auf das Tetra AquaArt30, ein Becken, dass in Qualität und Design alles übersteigt, was ich bislang im aquaristischen Bereich gesehen habe.

Ich habe also das von mir bevorzugte Becken erworben, aufgebaut und mit Mulm aus dem großen 200er Becken angeimpft. Der Nitritpeak ist dabei übrigens vollständig ausgeblieben. Nach ca. zwei Wochen habe ich diverse Garnelen eingesetzt, die sich auch gut eingelebt haben. Zusätzlich habe ich die drei erstgekauften CRs aus dem 54er-Becken umgesetzt. Das o.g. Bild dieses Beitrags ist übrigens eine Aufnahme einer CR aus meinem Becken.

Im Becken leben derzeit CrystalReds, Sulawesi-, Weißperl- und RedCherry bzw. RedFire (Namensgebung ist bislang nicht vollständig geklärt). Die erste Exuvie habe ich bereits gefunden, sodass ich zuversichtlich bin, den Wirbellosen eine lebensfreundliche Umgebung gewährleisten zu können. Zur Sicherung des Lebensraum habe ich noch einen Cu-Tropftest (Kupfer) besorgt; ein O²-Test (Sauerstoff) war leider bislang käuflich nicht zu erwerben; ist wohl nicht gefragt genug. Die restlichen Werte (NO², NO³ und pH) decke ich mit dem Testkoffer von JBL ab. Das Becken wird nicht gedüngt, um den Fremdstoffanteil gering zu halten. Außerdem wachsen die Pflanzen schon jetzt besser als erwartet.

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13.01.2007 um 16:37:09

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Das Aquarium

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200l Becken ca. 2 Monate nach Ersteinrichtung
Knapp zwei Monate nachdem ich das 200l Becken aufgestellt und eingerichtet habe, hat sich eine ganze Menge getan. Der Fischbesatz hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten (mit den Neons kamen die Pünktchen (Ichthyophthirius multifilis)) gut eingelebt. Ich hatte die Fischkrankheit Gott sei Dank sehr schnell erkannt; bereits der zweite Punkt war mir aufgefallen, sodass ein paar Tropfen Malachitgrünoxalat ausgereicht haben, um die Krankheit einzudämmen. Am ersten Tag habe ich zusätzlich etwas Sauerstoff über eine Pumpe zugeführt, die Temperatur habe ich während der Behandlung nicht erhöht. Bereits am zweiten Tag waren alle Punkte verschwunden, mit Ablauf des dritten Tages habe ich einen guten Wasserwechsel gemacht und die Sache war überstanden.

Kurz nach der Einrichtung (nach ca. 4 Wochen) haben sich überall braune Algen (Kieselalgen) gebildet; der Kies und die Frontscheibe waren voll davon. Diese sind aber relativ schnell von alleine wieder verschwunden. Den jetzt kürzlich aufkommenden Fadenalgen bin ich durch Einsatz von drei Saugschmerlen Herr geworden.

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21.11.2006 um 18:16:37

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Die Aquarien ... here we go

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Kurz nach meinem letzten Eintrag sind die Nitritwerte quasi im 12 Stunden Takt in 0.2er Schritten gefallen und haben sich dann tagelang bei 0.0 (~ nicht nachweisbar) gehalten. Das war für mich der Startschuß, um vorsichtig mit dem Fischbesatz zu beginnen.

Zuerst habe ich mit 5 Otos (Otocinclus affinis, Ohrgitterharnischwels) und 3 Corys (Corydoras panda, Pandapanzerwels) angefangen. Nach einigen weiteren Tagen habe ich zusätzlich drei kleine Skalare (Pterophyllum scalare), ein Agassiz'-Päarchen (Apistogramma agassizii) sowie drei Guppies (Poecilia reticulata, 1xKerl, 2xWeib) eingesetzt. Die Nitritwerte änderten sich durch den zusätzlichen Besatz nicht. Bei diesem Besatz wird es zunächst für die nächsten Wochen bleiben, danach setze ich ggf. einige wenige Fische ins neue 54l-Becken um, dass ich zusätzlich zu Quarantäne-Zwecken und als Pflanzen-Schmiede eingerichtet habe. Nach meinem letzten Aquarienbruch möchte ich die Möglichkeit haben, Fische notfalls übers Wochenende vernünftig unterbringen zu können, wenngleich ein 200l-Besatz in 54l etwas zusammenrücken müssen wird.

So, und nun gibt's noch ein paar Bilder. Mit der Digitalkamera lassen sich die Aquarien leider nur bedingt tauglich ablichten ...

200l-Becken, Erst- und Folgebesatz, gutes Pflanzenwachstum


Ohrgitterharnisch- wels (Otocinclus affinis bzw. Otocinclus macrospilus) hängt an der Scheibe


neues unbesetztes 54l-Becken


 

 

 

 



Beim 54l-Becken hat sich der Innenfilter (Vitatech) leider als kleiner Brummkreisel erwiesen. Die Filterleistung ist gut, aber der Filter gerät durch die Drehwelle leicht in Schwingungen, was ein leises Brummen erzeugt. Fürs Wohnzimmer nicht weiter hinderlich, für Kinderzimmer o.ä. aber ein Hinderungsgrund. Hier lohnt sich möglicherweise der Umstieg auf die eheim eco-Serie.

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10.10.2006 um 17:10:30

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Ich und die Aquaristik

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Vor ungefähr 1 1/2 Jahren mußte ich mein altes Chichlidenbecken abbauen, nachdem ich einen Riß in der Bodenplatte bemerkt hatte. Ich hatte schon gedacht, ich würde mich nie wieder der Aquaristik zuwenden. Aber in letzter Zeit habe immer wieder an mein altes Becken denken müssen und habe mich daher dazu entschlossen, ein neues Becken aufzubauen.

200-Liter-Becken nach zweiwöchiger Einfahrzeit ohne Fischbesatz
Da ich räumlich stark eingeschränkt bin, war maximal ein 120cm-Becken möglich. Alle anderen Plätze erwiesen sich als ungünstig; entweder wegen direkter Sonneneinstrahlung, unmittelbarer Nähe zu einer Tür, oder was auch immer. Nach mehrfachem Vergleich habe ich mich für ein 200 Liter Becken entschieden (100x40x50 (B/T/H)). Dieses Becken habe ich vor zwei Wochen in Betrieb genommen. Als Bodengrund verwende ich Kies. Zunächst habe ich das Becken mit schnellwachsenden Pflanzen besetzt. Aktuell liegt der Nitritwert noch stabil bei 0.4, was ein Einsetzen der Fische verhindert. Ich habe Bakterienstarter verwendet, was mich in der Wirkung jedoch stark enttäuscht hat. Mir ist bekannt, dass ein Aquarium gute vier Wochen eingefahren werden soll und trotzdem kämpfe ich natürlich täglich mit meiner diesbezüglichen Ungeduld. Bislang bin ich aber standhaft geblieben und fahre das Becken weiterhin ohne tierischen Besatz. Erst, wenn sich die Nitritwerte normalisiert haben, werde ich vorsichtig mit dem Besatz anfangen.

Nach derzeitigem Stand plane ich ein Gesellschaftsbecken mit Schwerpunkt auf Zwergbuntbarschen. Ob - und inwieweit - sich das durchsetzen läßt, bleibt abzuwarten. Auch L-Welse würde ich gerne im Becken pflegen.

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02.10.2006 um 17:12:01

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