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Kurztip: chromium-Cache im RAM

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Es gibt diverse Gründe, warum man seinen Browsercache gerne im RAM haben möchte. Wer jedoch keine Lust hat, sich dafür umfangreiche Sync-Skripte zu schreiben, kann das bei Verwendung von chromium einfach per Hand erledigen:


[stell @ fightclub:~]% chromium --disk-cache-dir=/dev/shm/


Setzt natürlich voraus, dass /dev/shm entsprechend eingerichtet ist. Wem der Aufruf per Parameter nun wiederum zu aufwendig ist, der kann das ganze auch in /etc/chromium/default festtackern:


# Options to pass to chromium.
CHROMIUM_FLAGS="--disk-cache-dir=/dev/shm/"


Vorteile: Der Browsercache ist extrem schnell und die Zugriffe auf die Platte werden minimiert (speziell für ssd-User dürfte das nicht uninteressant sein). Nach einem Neustart ist alles weg und der Cache kann keine alten Seiten mehr ausliefern. Für Benutzer mit einer starken Internetanbindung eine gute Lösung.

Nachteile: Nach einem Neustart ist der Browsercache weg. Benutzer mit schwacher Internetanbindung sollten auf die Lösung eher verzichten.

Eine Liste aller Flags und Parameter gibt es auf peter.sh.

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10.02.2012 um 18:53:07

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Final Release von siduction 2011.1 - One Step Beyond

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Es ist endlich geschafft - was noch vor 6 Monaten kaum einer für möglich gehalten hätte, ist vollbracht. Wir haben uns erfolgreich von aptosid abgespalten und eine gut funktionierende Infrastruktur aufgebaut. Viele Unterstützter haben sich gefunden und viele User aus alten Kanotix-/sidux-Zeiten haben sich uns angeschlossen. Das Interesse an einer guten sid-basierten Distribution mit guter und freundlicher Community ist offenbar nach wie vor groß.

Darum freut es mich ungemein, dass wir heute das final release von siduction 2011.1 - One Step Beyond veröffentlichen konnten. Ein großes Linkfeuerwerk möchte ich mir an dieser Stelle sparen - das hat es in den vorherigen Blogpostings bereits gegeben. Aber ich möchte auf diesem Wege nochmal allen Mitgliedern der Community danken, die sich mit Ideen, Kritik und zum Teil auch mit Geld eingebracht haben. Ohne Euch wäre dieses final release heute nicht in dieser Form möglich gewesen.

In den nächsten Wochen wird es zudem ein Upgrade der Webseite geben. Wir verabschieden uns von Zikula und wechseln zu Joomla/Kunera. Näheres dazu findet ihr in den Release-Notes. Trotzdem wurde das Design der bisherigen Webseite zum final release nochmal ans aktuelle Erscheiungsbild angepasst - sehr gelungen, wie ich finde ....

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31.12.2011 um 00:35:00

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Fritz Fun Linux (ffgtk) unter siduction

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Für mich als Nutzer einer FRITZ!Box ist ffgtk ein must have. Darum nervt es mich ungemein, dass diese Software in den offiziellen Repos vieler Distributionen bislang keinen Platz gefunden hat. Schon bei Ubuntu muss man ffgtk per personal package archive (ppa) nachinstallieren, bei Gentoo musste ich es aus einem Overlay holen und nachbessern und unter Debian unstable bin ich zunächst gar nicht fündig geworden.

Deshalb freut es mich umso mehr, dass wir für siduction ein paketiertes ffgtk anbieten können. Derzeit befindet es sich noch im siduction-experimental repository, wandert aber - fehlerfreier Betrieb vorausgesetzt, ins siduction-Stammrepository. Damit hat das ewige Kompilieren und am Paketmanager vorbeiinstallieren auch unter Debian unstable basierten Distributionen ein Ende.

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27.12.2011 um 16:57:02

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Upgrade-Guide von aptosid auf siduction // Resources

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Da bereits mehrfach die Frage aufgekommen ist, hier nochmal kurz ein aus dem Forum entnommener Upgrade-Guide für den Wechsel von aptosid auf siduction:

  • Sourcen anpassen
  • »dpkg -l | grep aptosid« um zu schauen, welche aptosid-Pakete installiert sind
  • für die gefundenen Pakete die Pedands von siduction installieren
  • apt-get purge $(dpkg -l | awk '/aptosid/{print $2}')
  • aptosid aus den Sourcen schmeissen
  • reboot

Für die Umstellung benötigt ihr noch folgende source-Dateien in /etc/apt/sources.list.d:


siduction.list
deb http://packages.siduction.org/siduction unstable main
#deb-src http://packages.siduction.org/siduction unstable main

siduction-fixes.list
deb http://packages.siduction.org/fixes unstable main
#deb-src http://packages.siduction.org/fixes unstable main

qt-kde.list
deb http://qt-kde.debian.net/debian experimental-snapshots main
#deb-src http://qt-kde.debian.net/debian experimental-snapshots main


Eine Neuinstallation ist natürlich sauberer, aber das Upgrade sollte fehlerfrei durchlaufen.
!! Ein funktionierendes Backup wird empfohlen. !!

Bei Fragen oder Problemen meldet euch im IRC oder Forum. Für diejenigen, die die IRC-Resourcen nicht kennen, hier nochmal in aller Kürze:

IRC-Netzwerk: irc.oftc.net
Port: 6667

Folgende IRC-Kanäle stehen zur Verfügung:

  • #siduction (englischsprachiger Supportkanal)
  • #siduction-de (deutschsprachiger Supportkanal)
  • #siduction-br (portugiesisch/brasilianischer Supportkanal)
  • #siduction-core (Channel des Coreteams)
  • #siduction-art (Channel rund ums Artwork)
  • #siduction-dev (Channel rund um die Entwicklung)
  • #siduction-doc (Channel rund um Dokumentation)
  • #siduction-college (Channel für IRC-Lehrgänge zu diversen Themen)


Und wer darüber hinaus noch tiefergehendes Interesse hat, für den sind unsere Mailinglisten vielleicht auch interessant (aus der Mailinglisten-Listinfo übernommen):


Auf gutes Gelingen ...

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23.12.2011 um 20:36:23

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Erste Stimmen und Berichte zum siduction 2011.1-Preview

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22.12.2011 um 16:14:11

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siduction 2011.1 - One Step Beyond - Preview

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Seit rund sechs Monaten ist die neue auf Debian unstable (sid) basierende Linuxdistribution siduction nun in der Vorbereitung. In dieser Zeit wurden viele Probleme gewälzt, Entscheidungen getroffen und Lösungen gefunden. Viele hilfreiche Kräfte standen uns zur Seite und nun steht endlich der langersehnte erste öffentliche Test mit siduction 2011.1 - One Step Beyond - Preview bereit. Die Anzahl der Download-Mirror hält sich derzeit noch in Grenzen, deckt aber bereits Europa und Nord Amerika ab. Weitere Mirror werden in Kürze folgen.

siduction gibt es derzeit als KDE-, Xfce und Lxde-Variante, ausführliche Tests sind hier erwünscht. Bugs und Featurewünsche können im Bugtracker oder hilfsweise im Forum plaziert werden.

Auch auf distrowatch.com ist siduction bereits gelistet und das Google+ Profil erfreut sich ebenfalls zunehmender Beliebtheit.

Bei Interesse schließt euch auch gerne der last.fm-Gruppe siduction an.

Bleibt mir nur zu sagen ... viel Spass mit siduction

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22.12.2011 um 10:11:48

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now playing Skript für pragha

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Wie bereits im vorherigen Artikel angekündigt, hier noch eine erste Version des now_playing-Skripts für den Audioplayer pragha ([Download]).


#!/bin/sh

#
# Autor: Stefan 'Steve' Tell
# URL: http://blog.crashmail.de
# Datum: 10.12.2011
# Lizenz: GNU General Public License v2
# Lizenztext: http://www.gnu.org/licenses
#


PRAGHA="/usr/bin/pragha"
STATE=`$PRAGHA -c | grep "state:" | awk {'print $2'}`

if [ "$STATE" == "Playing" ] ; then
    ALBUM=`$PRAGHA -c | grep "album:" | sed 's/album: //g'`
    ARTIST=`$PRAGHA -c | grep "artist:" | sed 's/artist: //g'`
    TITLE=`$PRAGHA -c | grep "title:" | sed 's/title: //g'`
    BITRATE=`$PRAGHA -c | grep "bitrate:" | sed 's/bitrate: //g'`
    YEAR=`$PRAGHA -c | grep "year:" | sed 's/year: //g'`

    if [ -n "$ALBUM" ] ; then
        ALBUMSTRING="on $ALBUM "
    else
        ALBUMSTRING=""
    fi

    if [ "$YEAR" != "0" ] ; then
        YEARSTRING=", $YEAR)"
    else
        YEARSTRING=")"
    fi

    echo "/me is playing $ARTIST with $TITLE $ALBUMSTRING(${BITRATE}kbps$YEARSTRING [pragha]"

    exit 0
else
    echo "/me is playing nothing at the moment ..."
    exit 1
fi

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11.12.2011 um 09:36:39

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Pragha - ultimatives Audioplayer-Leichtgewicht für xfce4

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Derzeit teste ich gerade xfce4. Wie so oft bei versuchten Umstiegen weg von KDE4 mangelte es an einer vernünftigen Audioplayer-Alternative. Da ich ziemlich viel Musik höre, sind einige Eigenschaften unbedingt erforderlich.

  • Datenbank-Unterstützung, um Tracks schnell finden zu können
  • Minimieren in die Systray
  • last.fm-Unterstützung
Cover-Anzeige und Lyrics sind nette Features, die ich auch gerne noch mitnehme. Die meisten mir bekannten Player sind entweder zu spartanisch (DeadBeef, Audacious, xmms2), zu aufgeblasen (banshee, rhytmbox) oder zu instabil (exaile). Als einzige Alternativen blieben die konsolenbasierten Player mit grafischem Frontend. Allen voran den music player daemon habe ich gerne genutzt, weil er (mit Addons) alle für mich wichtigen Eigenschaften auf sich vereint hat.

Unter xfce4 reiht sich jetzt ein weiterer überaus tauglicher Player ein. Dabei ist pragha noch im Betastadium (aktuell: 1.0rc2). Und schon jetzt erfüllt er fast alle wichtigen Voraussetzungen. Er hat last.fm-Unterstützung, lässt sich ins Systray minimieren, hört out of the box auf die Multimediakeys meines Notebooks und ist in meinen Tests bisher kein einziges mal ins Stocken gekommen oder gar abgestürzt.



Ruft man pragha auf der Konsole mit dem Parameter »-c« auf, so bekommt man den current-state, also aktuelle Statusinformationen zum Player.

[stell @ shangrila:~]% pragha -c
state: Playing
file: /home/stell/Musik/Alben/Korsakoff/Pink Noise/14 - Korsakoff - Voices.mp3
title: Voices
artist: Korsakoff
album: Pink Noise
genre: Hardcore
year: 2010
track_no: 14
comment:
length: 286
bitrate: 320
channels: 2
samplerate: 44100

Das lässt sich natürlich wunderbar zu einem pragha_now_playing-Skript verbasteln. Ich werde das in naher Zukunft angehen und das Ergebnis dann hier ggf. noch nachreichen.


Und für diejenigen, die keine Multimediakeys haben und/oder keine anderen Tasten zur Steuerung definieren möchten, gibt es noch ein schickes xfce4-soundmenu-plugin. Damit lassen sich die Tracks gut steuern und das Plugin bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Tracks auf last.fm zu lieben bzw. zu entlieben. Informationen über den Künstler lassen sich genauso abrufen wie Liedertexte. Beides hat hier im Test gut funktioniert - wenn Künstler oder Lyrics nicht bekannt sind, schweigt sich pragha allerdings aus, anstatt mit einem Hinweis zu überraschen.

 

 



Update:

Während es mit pragha unter Gentoo Linux absolut keine Probleme gibt, gestaltet sich die Verwendung unter Debian unstable, bzw. siduction schwieriger, weil glibc >= 2.14 eine Voraussetzung für glyr ist. glibc-2.14 ist in Debian unstable allerdings noch nicht angekommen, weshalb hier auf Albumart, Artist Info und Lyrics verzichtet werden muss.

Unter siduction ist pragha aktuell im Repository zu finden.

pragha:
Installiert: (keine)
Kandidat: 1.0~rc2-1.siduction.2
Versionstabelle:
1.0~rc2-1.siduction.2 0
500 http://packages.siduction.org/siduction/ unstable/main amd64 Packages

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09.12.2011 um 19:43:19

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siduction Linux nimmt Formen an

Mit 2 Kommentaren

siduction Linux, eine Distribution in Gründung, nimmt langsam aber sicher Formen an. Nachdem bereits der Name, die Ausrichtung und die zukünftig verwendeten Infrastruktur festgelegt wurde, haben wir uns heute auf ein Grunddesign geeinigt. Es gab reichlich Auswahl in Form von Drafts, von denen viele überaus ansehnlich waren. Dementsprechend schwierig war es, sich mit mehreren Leuten auf ein Design zu einigen. Schlussendlich konnten wir uns aber auf den coruja.web.header genannten Designvorschlag festlegen, der sich knapp gegen light-and-bright2 durchsetzte. Die gesamten aussortieren Vorschläge sind in den Website-Drafts Outtakes zu sehen.

Auch das git-Repo nimmt zusehens an Fahrt auf, sodass hier bereits sichtbare Ergebnisse vorliegen. Ferdinand Thommes hat dazu heute bereits eine Mail zum Stand der Dinge über die core-Mailingliste geschickt.

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16.10.2011 um 19:41:54

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Kurztip: Amarok zeigt in Radiostreams keine Titel an

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Eine Sache, die mich seit einigen Wochen nervt ist, dass Amarok keine Interpreten und Titel beim Abspielen von Radiostreams (Webradio) anzeigt. Stattdessen steht in allen Feldern nur »streaming data«.

Das Problem liegt offenbar im gstreamer-Backend, ein Wechsel via

Systemeinstellungen → Multimedia → Backend auf »Xine«


schafft hier Abhilfe. Für Details vgl. Amarok Bug. Nr. #272243.

Geschrieben von cryptosteve | Kommentieren

10.10.2011 um 19:05:35

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