world of cryptosteve

Punk, Nerd, Atheist, Skeptiker, Misanthrop, .....

Pragha - ultimatives Audioplayer-Leichtgewicht für xfce4

Ohne Kommentare

Derzeit teste ich gerade xfce4. Wie so oft bei versuchten Umstiegen weg von KDE4 mangelte es an einer vernünftigen Audioplayer-Alternative. Da ich ziemlich viel Musik höre, sind einige Eigenschaften unbedingt erforderlich.

  • Datenbank-Unterstützung, um Tracks schnell finden zu können
  • Minimieren in die Systray
  • last.fm-Unterstützung
Cover-Anzeige und Lyrics sind nette Features, die ich auch gerne noch mitnehme. Die meisten mir bekannten Player sind entweder zu spartanisch (DeadBeef, Audacious, xmms2), zu aufgeblasen (banshee, rhytmbox) oder zu instabil (exaile). Als einzige Alternativen blieben die konsolenbasierten Player mit grafischem Frontend. Allen voran den music player daemon habe ich gerne genutzt, weil er (mit Addons) alle für mich wichtigen Eigenschaften auf sich vereint hat.

Unter xfce4 reiht sich jetzt ein weiterer überaus tauglicher Player ein. Dabei ist pragha noch im Betastadium (aktuell: 1.0rc2). Und schon jetzt erfüllt er fast alle wichtigen Voraussetzungen. Er hat last.fm-Unterstützung, lässt sich ins Systray minimieren, hört out of the box auf die Multimediakeys meines Notebooks und ist in meinen Tests bisher kein einziges mal ins Stocken gekommen oder gar abgestürzt.



Ruft man pragha auf der Konsole mit dem Parameter »-c« auf, so bekommt man den current-state, also aktuelle Statusinformationen zum Player.

[stell @ shangrila:~]% pragha -c
state: Playing
file: /home/stell/Musik/Alben/Korsakoff/Pink Noise/14 - Korsakoff - Voices.mp3
title: Voices
artist: Korsakoff
album: Pink Noise
genre: Hardcore
year: 2010
track_no: 14
comment:
length: 286
bitrate: 320
channels: 2
samplerate: 44100

Das lässt sich natürlich wunderbar zu einem pragha_now_playing-Skript verbasteln. Ich werde das in naher Zukunft angehen und das Ergebnis dann hier ggf. noch nachreichen.


Und für diejenigen, die keine Multimediakeys haben und/oder keine anderen Tasten zur Steuerung definieren möchten, gibt es noch ein schickes xfce4-soundmenu-plugin. Damit lassen sich die Tracks gut steuern und das Plugin bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Tracks auf last.fm zu lieben bzw. zu entlieben. Informationen über den Künstler lassen sich genauso abrufen wie Liedertexte. Beides hat hier im Test gut funktioniert - wenn Künstler oder Lyrics nicht bekannt sind, schweigt sich pragha allerdings aus, anstatt mit einem Hinweis zu überraschen.

 

 



Update:

Während es mit pragha unter Gentoo Linux absolut keine Probleme gibt, gestaltet sich die Verwendung unter Debian unstable, bzw. siduction schwieriger, weil glibc >= 2.14 eine Voraussetzung für glyr ist. glibc-2.14 ist in Debian unstable allerdings noch nicht angekommen, weshalb hier auf Albumart, Artist Info und Lyrics verzichtet werden muss.

Unter siduction ist pragha aktuell im Repository zu finden.

pragha:
Installiert: (keine)
Kandidat: 1.0~rc2-1.siduction.2
Versionstabelle:
1.0~rc2-1.siduction.2 0
500 http://packages.siduction.org/siduction/ unstable/main amd64 Packages

Geschrieben von cryptosteve | Kommentieren
Translate article to english

12/09/11 um 21:43:19

Abgelegt in Gentoo, Linux, siduction

1 Trackback zu Pragha - ultimatives Audioplayer-Leichtgewicht für xfce4

Trackback-URL für diesen Eintrag

  1. Wie bereits im vorherigen Artikel angekündigt, hier noch eine erste Version des now_playing-Skripts für den Audioplayer pragha. #!/bin/sh # # Autor: Stefan 'Steve' Tell # URL: http://blog.crashmail.de # Datum: 10.12.2011 # Lizenz: GNU General

0 Kommentare zu Pragha - ultimatives Audioplayer-Leichtgewicht für xfce4

  1. Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.


BBCode-Formatierung erlaubt

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!